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 | Bildquelle: Tobias Herrmann

Beschreibung:
Bildquelle: Tobias Herrmann

Kunstverkauf in der Stadtverwaltung

Am Montag, 1. Dezember um 17 Uhr wird in der Stadtverwaltung Eisenach die Jahresverkaufsausstellung des Kunstvereins Eisenach eröffnet. Unter dem Motto: „Ein gutes Jahr“ zeigen Eisenacher Künstler ihre aktuellen Arbeiten im Flur des Erdgeschosses der Stadtverwaltung Eisenach am Markt 2 vom 1. bis 24. Dezember.
Dabei werden Bilder, Photographien, Objekte und Plastiken zu sehen sein, die das Motto unterstreichend, mit einem Augenzwinkern oder mit einem Fragezeichen interpretieren.
Schon vor der Eingangstür wird eine imposante, sich im permanenten Gefrierprozess befindende Eisenfigur des in Wilhelmsthal wirkenden Künstlers Johannes L. M. Koch zu sehen sein. Neben Fotografien von Inka Lotz, Plastiken und Lichtobjekten von Gabriele Ch. Frey, Gemälden von Elke Sommer werden Arbeiten von insgesamt 20 Künstlern aus Eisenach und Umgebung zu sehen sein. Zu erwarten ist eine spannende Ausstellung, die mit der bewussten Auslagerung aus dem musealen oder Galeriebereich in ein öffentliches Gebäude auch Menschen erreichen will, die gewöhnlich keine Ausstellungen besuchen. Darüber hinaus lädt die Schau dazu ein, in der motiv-überladenen Weihnachts-Kaufrausch-Zeit über die Kunst den Blick nach innen wieder zu finden.

Theaterperformance zur Eröffnung
Zur Eröffnung haben einige Mitglieder des Kunstvereins unter der Regie des Formgestalters Volker Wolfram eine kleine Theaterperformance vorbereitet. «Rumpelstilzchen oder die Wut über den verlorenen Groschen» heißt das das etwa 15-minütige Stück, welches das Ringen um den schnöden Mammon in einer zeitgemäßen Adaption des Grimmschen Märchens aufs Korn nehmen möchte. Maßgeblich unterstützt wurde das Theaterprojekt von der «Kinder-Rock-Gruppe» des Eisenacher Audimax. Unter der Leitung von Stefan Salzer spielten die Kinder Teile der bekannten «Wut über den verlorenen Groschen» von Beethoven in einer rockigen Variante ein und die Kinder Jonas Köchert, Lisa Marie Patzer und Helene Gössel verleihen darüber hinaus gemeinsam dem Erzähler des Stückes ihre Stimmen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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