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«Lied aus Stille» im Teezimmer

Am Sonntag, 5. Oktober und Sonntag, 12. Oktober um 15 Uhr laden Thekla Bernecker und Sandra Blume im Teezimmer des Karthausgartens zu einer Lesung aus Briefen und Gedichten von Eva Strittmatter ein. Eva Strittmatter ist die wohl populärste und meistgelesene Lyrikerin Deutschlands. Verheiratet mit dem bekannten Romancier Erwin Strittmatter und als Mutter von vier Söhnen stand sie stets im Spannungsfeld zwischen dem familiärem Alltag, der Hausarbeit, der Rücksichtnahme auf die schriftstellerische Arbeit ihres Mannes und ihrem eigenen Drang nach Freiheit und Selbstverwirklichung als Dichterin.
Ihre Erfahrungen und Konflikte bringt sie in ihren Gedichten in anrührende und intensive Bilder. Schonungslos geht sie mit sich selbst ins Gericht und findet immer wieder Kraft und Halt in den alltäglichen Wundern des Lebens. Ihre Gedichte lassen den Geruch von Gras spüren, das Rot der Heide, das Licht ebenso wie einsame, dunkle Nächte.
Gleich einem Roman lesen sich ihre Briefe, die sie, mehr als dreitausend an der Zahl, von 1965 bis 1992 geschrieben hat. Sie geben Auskunft über ihr Leben auf dem Schulzenhof und laden zugleich auf eine spannende Reise in die vergangene Lebenswelt einer DDR-Schriftstellerfamilie ein.

In der stimmungsvollen Atmosphäre des Teezimmers im Eisenacher Karthausgarten verbinden Thekla Bernecker und Sandra Blume vom Kunstverein Eisenach Briefe und Gedichte Eva Strittmatters zu einem Zwiegespräch und machen so mit Leben und Werk der Dichterin vertraut. Im Eintrittpreis von sieben Euro ist eine Spende von zwei Euro für den Kunstverein Eisenach enthalten.

Rainer Beichler | | Quelle:

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