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 | Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Beschreibung:
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Luther-Kunstprojekt: Neuer Eigentümer fürs Haus gesucht

Zwei Monate lang war es Reibungsfläche. Für die einen „endlich mal was“ für die anderen der Stein des Anstoßes und „so ein Quatsch“. … es hat geleistet, was Kunst im besten Sinne kann: es hat an- und aufgeregt. Gemeint ist Luthers Haus, das seit 16. Oktober als Kunstprojekt des Japaners Tatzu Nishi rund um das Denkmal am Karlsplatz steht. Das Haus wird am 19. Dezember abgebaut. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden jetzt Interessenten für eine Nachnutzung gesucht – gerne gegen eine Spende an die Freunde des Karlsplatzes und Unterstützung beim Abbau.

Was haben die Eisenacher diskutiert: über das Haus, die Luther-Statue, darüber was man mit Kunst darf und was nicht. Welches die echte Kunst ist (drin oder drumherum?), was sie uns wert ist, wert sein darf …  Viele tausende Besucher sind schon hindurchgegangen, Luther hat rund 60 Nächte darin verbracht und vielleicht findet sich eine Firma, ein Kindergarten oder eine Privatperson, die Luthers Häuschen gerne weiterverwenden möchte.

Interessenten können sich bis zum 14. Dezember bei Karen Bopp, der persönlichen Referentin der Oberbürgermeisterin, melden:
Per Fax:  03691 / 670 819
Per Mail: karen.bopp@eisenach.de
oder persönlich in Raum 217 der Stadtverwaltung, Markt 2, Eisenach.

Andrea T. | | Quelle:

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  • HansKle

    Eigentlich passt diese Anfrage, zeitlich und praktisch, wie die Faust auf`s Auge“!
    Das heißt, bevor er Aufruf zu einer evtl. Wiederverwendung des zuerst
    umstrittenen Hauses bei den Eisenacher Bürgern so richtig erreicht,
    dürfte die günstigste Lösung bereits gefunden sein, wobei sich der
    Transportaufwand sogar in Grenzen halten würde…….

    Fast zwanzig Jahre drückten sich
    besonders die nationalen sowie internationalen Gäste unserer Stadt
    von Außen mit unbefriedigtem Ergebnis ihre Nasen am stabilen und
    fast undurchsichtigen Bauzaun zum rekordverdächtigen Langzeitprojekt
    „Tor zur Stadt“ am Bahnhofsgelände breit! Sie wollten möglichst
    ein paar Eindrücke mit nach Hause nehmen, in welchem Tempo das
    Wachstum das Bauensemble von statten geht, in dem ständig wechselnde
    Investoren, Architekten, Planer und Oberbürgermeister ein Hotel,
    eine Stadthalle und ein Einkaufszentrum, bereits seit der Jahrtausendwende (!), entstehen lassen wollten.

    Der schon langjährige völlige
    Stillstand auf diesem Gelände könnte allerdings etwas schneller
    beendet werden, indem die Stadtoberen dieses Häuschen des
    japanischen Künstlers Nishi, wo man praktisch das Gesicht vom
    Reformator Martin Luther aus nächster Nähe bei jeder Wetterlage
    anschauen konnte, einfach ca. 150 m in Richtung Hauptbahnhof, im
    hinteren Teil zwischen den beiden prächtig dahin wuchernden
    „Becker-Löchern“, eben im Sinne der Nachhaltigkeit, umsetzen und
    wieder aufbauen lassen würden. Der damit zu erwartende hohe
    Besucheransturm sollte dann für die Bauausführenden ein besonderer
    Ansporn sein, die Sünden der Vergangenheit durch entsprechende
    endlich sichtbare Veränderungen möglichst bald vergessen zu
    lassen……

    • Gisela Rexrodt

      Sehr schön, diese Idee! Allerdings müsste eine Zuwegung geschaffen werden. Ich darf aber korrigieren: Nicht erst seit der Jahrtausendwende. Die ersten Planungen entstanden bereits 1995 – aber ohne Fachmarktzentrum.

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