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Mathematik-Olympiade: Junge Gehirne auf Hochtouren

Wie jedes Jahr, wenn’s draußen kalt wird, bringen die klügsten Kinder und Jugendlichen des Landes ihre „Gedanken-Generatoren“ zum Glühen: Es gilt, die kniffligen Probleme der Mathematik-Olympiade zu lösen. Am 14. November rangen allein im Schulamtsbereich Eisenach-Wartburgkreis 122 Schülerinnen und Schüler um die besten Lösungen und die Medaillen beim Regionalentscheid.

Erstmals am Start waren die Fünftklässler, die ihre Sache gleich hervorragend machten: Sieger Fritz Lambach (Gymnasium Vacha) lag mit 37 von 40 Punkten nur hauchdünn vor den beiden Zweitplatzierten Felicitas Schmelz (Vacha) und Lucas Meißner (Ernst-Abbe-Gymnasium Eisenach).

Ab Klassenstufe 6 ging es beim Wettbewerb auch um die Fahrkarten zur Landesrunde nach Erfurt, wohin die Punktbesten aus ganz Thüringen eingeladen werden. Titelverteidigerin Tabea Roschka musste sich Platz 1 diesmal teilen, denn Sarah Steinbach (Gymnasium Ruhla) und Stephan Gärttner (Gymnasium Bad Salzungen) schafften die gleiche Punktzahl.

In Klasse 7 räumte das Martin-Luther-Gymnasium Eisenach ab, denn Katharina Utecht (Gold) und Deborah Kämpf (Silber) knobelten am erfolgreichsten. Besondere Erwähnung verdient, dass der Regelschüler Adrian Dubravcic (Altensteiner Oberland) sich gegen die übrige gymnasiale Konkurrenz behaupten und den Bronzerang erringen konnte.
Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde Seriensiegerin Jana Schill (Elisabeth-Gymnasium Eisenach), die bereits zwei 3. Preise auf Landesebene vorweisen kann. Platz 2 ging ebenso erwartungsgemäß an Simeon Kaul (Abbe), während Laura Wartschinski (Elisabeth-Gymn.) ihre bisher beste Leistung bei einer Regionalrunde zeigte und überraschend Bronze holte.
Der endgültige Durchbruch gelang auch Johannes Luhn (Elisabeth-Gymn.), der bei den Neuntklässlern siegte, wobei er Constantin Schurig (Luther) auf den Silberplatz verwies. Beide setzten sich vom übrigen Teilnehmerfeld deutlich ab.

Nach seinem bereits sensationellen Platz 2 im Vorjahr schaffte Zehntklässler Matthias Fischer (Elisabeth-Gymn.) 2007 den Sprung nach ganz oben, 33 Punkte bedeuteten sogar einen großen Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten Bernhard Richter (Ruhla).
In Klassenstufe 11 tauschten die beiden unbesiegbaren Dauer-Rivalen vom Abbe-Gymnasium gegenüber 2006 die Plätze: Georg Forchmann siegte vor Hendrik Königshof.
Einen weiteren Erfolg feierte die Eisenacher Schule mit dem überraschenden Silberrang von Hannes Gernandt im Abiturienten-Jahrgang 12. Noch besser als er löste nur Mitfavoritin Elisabeth Gensel (Vacha) die mit Höchstschwierigkeiten gespickten Aufgaben: 33 von 40 Punkten geben ihr sogar berechtigte Hoffnung auf die Qualifikation zum Landesentscheid.

Am 6. Dezember ehrten Fachberater Gerald Pilz und Schulamtsreferentin Dr. Elke Menzel im Elisabeth-Gymnasium traditionsgemäß die Preisträger des von Stadt- und Landkreis finanziell geförderten Wettbewerbs. Zu dessen Gelingen haben auch 2007 zahlreiche fleißige Helfer als Betreuer und Korrektoren beigetragen, besonderer Dank gebührt der Sparkasse als zuverlässigem, langjährigem Sponsor.
Den Fans der Mathematik-Olympiade wurde wieder ganz warm ums Herz: Erneut haben junge Knobelkünstler mit Engagement und Intelligenz dem Wintereinbruch in die deutsche (Bildungs-)Landschaft getrotzt.

Rainer Beichler | | Quelle:

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