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Mathematikolympiade mit sehr guten Ergebnissen
Ricardo Hohmann war dabei

Die 42. http://www.matheolympiade-thueringen.de(Landesmathematikolympiade) 2003 fand in Erfurt statt. Nach zwei spannenden Klausuren am Freitag und Samstag konnten in der Rotunde des Sparkassen-Finanzzentrums in Erfurt die besten jungen Mathematiker ihre Preise aus den Händen des Staatssekretärs im Kultusministerium, Hermann Ströbel und von Susanne Gaudig vom Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen entgegennehmen.

Preise gingen auch an Schüler der Region.
Klasse 6: 3. Preise an Romy Langhammer, Romy („A. Schweitzer-Gymn.“ Ruhla); Hendrik Königshof, („E. Abbe-Gymnasium“, Eisenach);
Klasse 8: 3. Preis an Lisann Meiland, („E. Abbe-Gymn.“ Eisenach).

Weiter nahmen teil:
Julius Katzmann (Gymnasium Gerstungen), Antje Lehmann und Ricardo Hohmann (beide «Elisabeth-Gymnasium» Eisenach), Tobias Niebel (Gymnasium Vacha).

Insgesamt wurden 87 Schüler unter den 250 Startern ausgezeichnet.
Die Schüler bewältigten die hohen Anforderungen sehr gut und erreichten durchschnittlich mindestens die Hälfe der möglichen Punkte, bei sehr anspruchsvollen Aufgaben. Alle Teilnehmer können als Erinnerung ein extra angefertigtes Schlüsselband mit nach Hause nehmen.
Auch die Lehrer gaben bei der Korrektur der etwa 1250 Lösungen in nur 6 Stunden ihr Bestes.
Neben der harten Mathematik fanden viele interessante Gespräche und Spiele zwischen den Schüler, Lehrern und ehemaligen Olympioniken statt. Zeit dafür war vor allem am Abend in der Jugendherberge.
Die Thüringer Starter zur Deutschlandrunde der Olympiade in Hamburg müssen sich noch etwas gedulden. Die insgesamt 12 Startplätze für die Klassen 8 bis 12 werden nach einem Vorbereitungscamp mit den Besten der Klassenstufen im Mai in Bad Berka vergeben.

Ricardo Hohmann aus der 9.Klasse des Elisabeth Gymnasiums Eisenach absolviert gegewärtig ein Praktikum bei EisenachOnline. Er war mit der Startnummer 958 bei der Thüringer Mathe-Olympiade dabei und schrieb seine Eindrücke auf :

21. Februar 2003
Unser Zug fuhr pünktlich um 9. 09 Uhr Richtung Erfurt ab. Am Hauptbahnhof angekommen, fuhren wir mit der Straßenbahn zur Schule.
Nun mussten wir auf die Lehrer warten, die die Zettel mit den Räumen verteilten, in denen wir uns vorerst aufhalten sollten. In den Räumen angekommen stellten wir unsere Sachen ab, spielten Karten bis ca. 11.40 Uhr. Jetzt gab es nämlich Mittag.
Es gab Hühnchen mit Reis und als Dessert Joghurt aus dem Chemielabor und Weißkraut. Danach stand die Eröffnungsrede in der Aula auf dem Plan.
13 bis 17. 30 Uhr fand die 1. Klausur statt. Die Zeit von 4 1/2 Stunden scheint sehr viel zu sein, aber beim Rechnen und nachdenken merkt man gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht.
Danach ging es in die Unterkünfte, in die „Jugendherberge Erfurt“. Nachdem uns Zimmer zugeteilt wurden, bezogen wir diese und gingen danach Abendessen. Ab 19 Uhr stand eine individuelle Freizeitgestaltung auf dem Plan. Wir waren Schlittschuhlaufen.
Dies war eigentlich sehr schön, abgesehen davon, dass ich 2x hintereinander sehr schlechte Kufen bekommen habe. Da ich anfangs fuhr wie der 1. Mensch, stellte ich meine Schlittschuhfahrkünste sehr in Frage, obwohl ich es eigentlich konnte. Nach dem 2. Umtausch ging es dann allerdings voran.
Kleine Story: Als unser Betreuungslehrer mich einholen wollte, um zu fragen, ob die neuen Schuhe besser sind als die anderen, bekam er die Antwort dadurch, dass er dies nicht geschafft hat.
Als wir dann ca. 22.30 Uhr wieder in den Jugendherbergen ankamen, gingen wir nur kurze Zeit danach schon ins Bett, weil wir am nächsten Morgen schon um 6 Uhr aufstehen mussten.

22. Februar 2003
Eigentlich sollten wir ja um 6 Uhr geweckt werden, daraus wurde aber nichts, weil wir um die Zeit schon wach waren. Danach ging es gleich zum Frühstück, weil wir kurz vor 8 Uhr wieder in der Schule sein mussten. Denn 8 – 11 Uhr fand die 2. Klausur statt.
Danach ging es zum Mittagessen ins Sparkassenzentrum. Es gab Nudeln mit Tomatensoße und Jägerschnitzel. Außerdem gab es ein Gratisgetränk (0,5l) Cola oder Fanta. Danach stand ein Kinobesuch auf den Plan. Wir waren in „Ein Chef zum verlieben“.
Nun ging es wieder zur Schule. Um 15 Uhr wurden die Arbeiten und eine Tüte mit Verpflegung an die Betreuer gegeben. Danach konnten Einsprüche zur Bewertung der Arbeiten abgegeben werden. Wir machten davon jedoch keinen Gebrauch.
16.30 Uhr fand die Siegerehrung in der Rotunde des Sparkassenzentrums statt. Erst wurden ein paar musikalische Einleitungen gemacht, bis es dann zur wirklichen Siegerehrung kam. Nach dieser reisten die Teilnehmer wieder ab. Wir kamen kurz vor 20 Uhr am Hauptbahnhof in Eisenach an.

Rainer Beichler |

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