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 | Bildquelle: Volker Paulus

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Bildquelle: Volker Paulus

Mit einer Sex-Komödie in die neue Spielzeit

Durchaus stolz kann das Landestheater Eisenach auf seine bisherige Spielzeit zurückschauen. Rund 63 300 Besucher kamen bisher in das Eisenacher Schauspielhaus, über 230 Vorstellungen wurden und werden zwischen September 2014 und Juli 2015 gegeben und die Einnahmen der Kunststätte liegen derzeit schon 11,37% über dem Soll.

Ein Erfolg, an den wir auch in der nächsten Spielzeit hoffentlich anknüpfen können

sagte Eisenachs Direktor Boris C. Motzki am Dienstag in der Pressekonferenz zur kommenden Spielzeit.

Und dass sich an diesen Erfolg anknüpfen lässt, dafür sorgt allein die Zahl der verschiedenen Vorstellungen in Eisenach. So wird die Eisenacher Bühne unter anderem sieben Schauspielen einen Raum bieten, zwei verschiedene Musiktheater, darunter auch eine Song-Revue, werden aufgeführt und auch zwei Ballettstücke sollen das Eisenacher Publikum erfreuen.

Beginnen wird die neue Spielzeit gleich mit einem Schauspiel, dessen Name allein für guten Publikumszulauf stehen sollte. Denn unter Marie Helene Anschütz´ Regie wird das Eisenacher Ensemble ab dem 10. Oktober Woody Allens „Eine Mitsommernachts-Sex-Komödie“ aufführen. Und „Sex sells“ gilt nun einmal als ein Schlüssel zum Verkauf. Doch liegt der Ursprung alles Sexuellen nun einmal in der Jugend.

Und auch hier will das Landestheater in diesem Jahr aufwarten. „Dorfdisco“ heißt das Stück der Münchner Autorin Lisa Sommerfeldt, welches die Intendanz eigens für Eisenach in Auftrag gab. Nun erhofft sich der Eisenacher Direktor mit diesem Spiel um Liebe, Jugend, Langeweile und das Leben im ländlichen Raum einen wahren Höhepunkt im Eisenacher Theaterleben. Denn, so betonte Motzki auf der Pressekonferenz ausdrücklich, es sei ein Stück, das extra auf das hiesige Schauspielensemble zugeschnitten sei.

Jedoch sind es nicht nur die Neuaufführungen, die in der nächsten Spielzeit ihren festen Platz in den Kalendern der Theatergänger bekommen sollten. Auch sechs Wiederaufnahmen, unter ihnen Andris Plucis´ Interpretation von Tschaikowskys Schwanensee und Johann Strauß´ „Die Fledermaus“ stehen auf dem ab sofort erhältlichen Spielplan.

Doch nicht nur die Stücke werden sich im kommenden Jahr erneuern. Auch beim Eisenacher Ensemble wird sich die eine oder andere Veränderung bemerkbar machen. So verlässt beispielsweise die großartige Julia Grunwald das Landestheater, um in Hessen eine Ballettschule zu leiten. Familiären Zuwachs in der Wartburgstadt hingegen bekommt Zanna Cornelis, deren Bruder Jesse ans Eisenacher Theater kommt.

Eine Fortführung werden in der kommenden Spielzeit auch die populären Veranstaltungen „Frühstückchen“ und „Eisenacht“ erleben. Sie wurden bisher vom Publikum sehr gut angenommen und haben sich in gut einem Jahr zu begehrten Events in der Eisenacher Kulturszene gemausert.

Volker P. |

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