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Mühlen luden Pfingstmontag Besucher ein

Pfingstmontag war der 15. Deutsche Mühlentag. An diesem Tag öffneten sich Mühlen für Besucher. Viele technische Geheimnisse und Geschichten über die Mühlen und Müller gab es zu hören.
Im Wartburgkreis konnte man in Tüngeda die Bockwindmühle besuchen. Viel Wissenswertes erfuhr man dort und wenn sich genügend starke Männer gefunden haben, wurde die Mühle auch in den Wind gedreht.
Liebevoll wird diese Mühle erhalten, sie besitzt u.a. Jalousieflügel und Müllereimaschinen.

Eine andere Mühle war in Schönau zu besichtigen. Die Wassermühle «Hörselmühle» von Mario Wolf. Und der hatte an diesem Tag viel zu erklären. 1416 wurde die Wassermühle erstmals erwähnt. Es ist eine funktionstüchtige Sägemühle mit Horizontalgatter und holzbearbeitenden Maschinen, die natürlich auch vorgeführt wurden. Stolz ist Wolf auf seinen Dieselmotor der Firma Junkers aus Dessau, der seit diesem Jahr in der Mühle zu finden ist. Bei Bedarf kann dieser die vielfältigen Maschinen mit Riemenantrieb in Bewegung bringen.

Einst gab es in Thüringen 2800 Wassermühlen und rund 400 Windmühlen, heute sind nur noch wenige davon erhalten und in Betrieb. Und zum Deutschen Mühlentag standen diese Industriedenkmale im Mittelpunkt. Waren Orte von Mühlenfesten. Tausende besuchten diese Mühlen in Thüringen am Montag.

Tüngedaer Mühle wird gedreht

Rainer Beichler |

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