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Musikschule „J. S. Bach“ startet neues Cembalo-Projekt

Mit einer Auftaktveranstaltung im Bachhaus Eisenach am Samstag, 4. Juni, startet die Musikschule „Johann Sebastian Bach“ in ein neues Projekt. Dabei geht es um das Cembalo, das populärste Instrument zur Zeit des Johann Sebastian Bach.

An der städtischen Musikschule lernen derzeit 280 Schülerinnen und Schüler ein Tasteninstrument (Klavier, Akkordeon, Orgel). Jedoch spielt keiner von ihnen speziell das Cembalo, obwohl es in der Barockzeit als Solo- und Begleitinstrument von größter Bedeutung war. In dem Projekt wird deshalb den Lernenden aus den Klavierklassen angeboten, über einen längeren Zeitraum auf dem Cembalo zu musizieren. Dazu gehören einerseits das Entdecken eines neuen Klanges sowie der Umgang mit einer anderen Spieltechnik und der speziellen Verzierungstechnik des Barock.

Der renommierte Cembalist Gerd Amelung konnte für die ganztägige Auftaktveranstaltung am Samstag, 4. Juni, im Bachhaus gewonnen werden. Er wird am Vormittag eine klangliche und historische Einführung in die Cembalo-Musik bieten. Am Nachmittag erhalten interessierte Musikschüler 30-minütige „Unterrichtshäppchen“.

Das Projekt unterstreicht die Zusammenarbeit von Peter-Mädler-Stiftung, Bachhaus und Musikschule „Johann Sebastian Bach“. Es finanziert sich durch Zuwendungen aus dem Landeshaushalt (5.000 Euro), eine Spende der Peter-Mädler-Stiftung (3.000 Euro) und einen Eigenanteil der städtischen Musikschule (2.612 Euro – überwiegend Spenden und eingespielte Auftrittsgelder). Von dem Geld kauft die Musikschule ein restauriertes Instrument und finanziert eine Honorarlehrerin für die Dauer des Projektes.

Das Programm am 4. Juni:
10.00 Uhr – Begrüßung – Musikschulleiterin Sylvia Löchner; Vorstellung des Projektes und der Kooperationspartner
10.30 bis 12.00 Uhr – Einführung in die Cembalo-Musik durch Gerd Amelung (kurze konzertante Musikbeispiele, historische Erläuterungen, Erklärungen zur Mechanik und zum „Innenleben“)
12.00 bis 13.30 Uhr – Mittagspause
13.30 bis 16.00 Uhr – Schnupperstunden

Andrea T. | | Quelle:

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