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 | Bildquelle: © privat / Kunstverein Eisenach e.V.

Beschreibung:
Bildquelle: © privat / Kunstverein Eisenach e.V.

Sonnige Schatten im herzoglichen Pferdestall

Neue Kunstausstellung im Marstall des Stadtschlosses • Vernissage Donnerstag, 25.02.2016 um 18:00

Isolar – auf der Sonne gibt es keine Schatten – so der lichte Titel der Ausstellung – die ab Donnerstag, den 25. Februar im ehemaligen Pferdestall des Eisenacher Stadtschlosses zu sehen sein wird.

Ein spannendes Ausstellungsprojekt erwartet die Besucher, präsentiert es doch nicht nur zwei Künstler, sondern verbindet zugleich zwei Kunstsparten, die der Malerei und die der Objektkunst. Zudem ist diese Ausstellung ein gelungener Dialog zweier Generationen, der staunen lässt, wie viel Gemeinsames sich doch zwischen der Generation 16 und der Generation 60 finden lässt.

Vor allem das Musikuniversium um David Bowie, hat beide Künstler, wenn auch in unterschiedlichen Jahrzehnten, inspiriert und ist als subtile Dynamik in verschiedenen Werken beider Künstler zu spüren.

Aber auch die Auseinandersetzung mit Themen der sie umgebenden Welt und das immer wieder Verschiedenes-Ausprobieren-Wollen verbindet den jungen Johann Bärenklau und die schon seit mehr als zwei Jahrzehnten künstlerisch tätige Gabriele Ch. Frey (Titelbild).

Diese aus dem Rheinland stammende und seit 2008 in und um Eisenach lebende Künstlerin präsentiert sich im Stadtschloß mit einer Werkschau, die ihre unterschiedlichen Schaffensperioden der letzten 16 Jahre repräsentiert. So sind archaisch anmutende Objekte aus alten landwirtschaftlichen Geräten aus den Anfängen ebenso vertreten, wie beeindruckende Lichtobjekte und fragile, zart gehäkelte Objekte jüngsten Entstehungsdatums.

Ganz anders die Werkschau des erst sechzehnjährigen Eisenachers Johann Bärenklau, der sich mit einer beeindruckenden Werkzahl im Marstall erstmals umfassend der Öffentlichkeit vorstellt. In Papier – und Objektcollagen, Acrylarbeiten, aber auch in einer oft von Wharhol verwendeten Installationstechnik des Screentests zeigt uns der junge Künstler seine ganz eigene Auseinandersetzung mit der Welt. Isolation, Entfremdung und Weltschmerz sind dabei immer wiederkehrende Themen.

© Sandra Peschke / Kunstverein Eisenach e.V.

Foto: © Sandra Peschke / Kunstverein Eisenach e.V.

Foto: Johann Bärenklau

Die Ausstellung, die eine erneute Kooperation zwischen dem Kunstverein Eisenach e.V. und dem Thüringer Museum Eisenach ist, wird am kommenden Donnerstag um 18.00 Uhr feierlich eröffnet. Die musikalische Umrahmung übernehmen Sandra Peschke und Marcell Nickol. Sie wird bis zum 03.04. 2016 im Marstall zu sehen sein.

Das Thüringer Museum ist von Mittwoch bis Sonntag, sowie an allen Feiertagen von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Andrea T. | | Quelle: ,

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