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Neue Gedenktafel am Stadtschloss erinnert an Wagner-Besuch:
Buntes Programm rund um den Komponisten

Am 15. Mai 1849 ist Richard Wagner im Eisenacher Stadtschloss von Großherzogin Maria Pawlowna von Sachsen-Weimar-Eisenach empfangen worden. Daran soll ab Freitag, 5. Juli, auch eine Gedenktafel erinnern. Oberbürgermeisterin Katja Wolf wird an diesem Tag um 11.50 Uhr die neue Gedenktafel am Stadtschloss enthüllen.

Für alle Wagner-Fans und die, die es noch werden wollen, dreht sich an diesem Tag alles um den großen Komponisten. Direkt im Anschluss an die Enthüllung der Gedenktafel geht es um 12.12 Uhr im Treppenhaus (2. OG) des Stadtschlosses weiter mit der Konzertreihe «Mittagsmusik». Die Landeskapelle wird unter der Leitung von Carlos Dominguez-Nieto das «Siegfried Idyll» Richard Wagners spielen. Karten zum Preis von 4 Euro (ermäßigt 3 Euro) gibt es unter anderem an der Museumskasse.

Um 13 Uhr beginnt die Buchpräsentation «Richard Wagner in Mitteldeutschland». Es wird vorgestellt von den beiden Herausgebern Thomas Krakow und Ursula Oehme. Das Buch entstand im Auftrag der Richard-Wagner-Verbände von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dr. Maren Goltz, Musik- und Theaterwissenschaftlerin, wird ebenfalls lesen – einen Beitrag zum Thema Richard Wagner und Meiningen. Ab 14 Uhr folgen verschiedene Lesungen zum Thema «Wagner» in der Bibliothek des Stadtschlosses sowie Führungen durch die dortige Ausstellung. Auch ein Büchertisch mit vielen Werken und Präsentationsmaterialien zu Wagner in Mitteldeutschland wird dabei sein.

Aufruf zur Beteiligung an den Lesungen – Mitmachen ist gefragt
An den ab 14 Uhr geplanten Lesungen können sich alle Interessierten beteiligen. Einzige Voraussetzung ist, dass sich das Lesestück thematisch mit Richard Wagner befassen sollte. Vorgelesen werden können Auszüge aus Gedichten, Briefen oder Büchern. Wer sich an dieser Aktion beteiligen möchte, sollte am Tag der Veranstaltung kurz vor 14 Uhr im Stadtschloss sein.

Geplant ist ebenfalls eine Führung durch die im Stadtschloss gezeigte Ausstellung.

Rainer Beichler | | Quelle:

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