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 | Bildquelle: Jazzclub

Beschreibung:
Bildquelle: Jazzclub

New Orleans- und Chicago Blues mit Alexander Blume

Im Jazzclub Eisenach, Palmental 1 wird am Samstag, den 22. Januar Alexander Blume mit seiner Blues Band den Winter vertreiben. Die Zuhörer dürfen auf einen Abend mit viel traditionellem und modernem Blues und swingendem Boogie. Mit dabei sind Marcel Sakautzky (Gitarre), Ole Rausch (Gitarre), Andreas Buchmann (Bass) und Maximilian Blume (Drums, Gesang).

Alexander Blume sieht sich in der Tradition US-amerikanischer Jazz-Pianisten, wie Les McCann, Ramsey Lewis oder Gene Harris, die ihre ersten musikalischen Erfahrungen im Begleiten von Gospelchören bei den sonntäglichen Gottesdiensten sammelten und später den Weg für eine Pianospielweise zeichneten, der sich zwischen Blues, Boogie Woogie und Funk bewegt. Gerade diese Mischung ist auch markant für Blumes aktuelle CD’s «Iceland Blues», erschienen im Oktober 2007 und «Amman», erschienen im Dezember 2009.

Musikalische Vielfalt und Brillanz in seinem Genre zeichnen Alexander Blume aus. Dabei ist er besonders auf die mitreißende Musik der Harlem-Stride-Pianisten und des Boogie-Woogie spezialisiert. Wichtiges Anliegen in seiner Musik ist, den traditionellen Jazz fortzuführen. Kontinuierlich stellt Alexander Blume (1961) seine außerordentliche Begabung, gepaart mit Fleiß, Spielfreude und künstlerischer Neugier unter Beweis und spielte sich in die erste Reihe der führenden traditionellen Jazzpianisten Deutschlands. Alexander Blume ist der führende Boogie-Woogie-Pianist aus dem Osten Deutschlands. Er kann heute auf genau 39 Jahre Bühnenerfahrung, auf über 30 CD-Produktionen und -Mitwirkungen, TV-Auftritte, Hörspielmusiken und unzählige Konzerte im In- und Ausland zurückblicken.

Marcel Sakautzky ist seit 2007 professioneller Musiker. Er spielt in der Band «Zeitweise» und hat verschiedene Engagements und Projekte, wie die Zusammenarbeit mit dem Singer/Songwriter Michael Rapp. Außerdem unterrichtet er E-Gitarre und Akustikgitarre mit Schwerpunkt Rock/Pop an verschiedenen Bildungseinrichtungen. Er zählt zu den großen deutschen musikalischen Entdeckungen des Jahres 2010 und bewegt sich stilsicher zwischen Rock, Blues, Popmusik und Jazz.

Ebenfalls an der Gitarre ist Ole Rausch zu hören. Der Gießener spielte bereits Mitte der 90-er Jahre in Blumes Band. Rausch hat sich zu einem hervorragenden Blues- und Rockgitarristen entwickelt, der im «Hauptberuf» Gitarre bei Laith Al-Deen spielt. So tourte er im Support von Joe Cocker, The Hooters, Bob Dylan, Dwight Yoakam, Huey Lewis, Jeff Healey, Los Lobotomies, PUR und traf bei Festivals auf Bands wie BAP, John Miles, Saga, Fury in the Slaughterhouse, Rodgau Monotones, Bob Geldorf, Jule Neigel, Jazzkantine, Santana, Lenny Kravitz, Faithless, Jewel, Sting…

Andreas Buchmann ist mittlerweile international als Sideman und im Studio ein sehr gefragter Jazzmusiker. Er absolvierte mit großem Erfolg sein Studium in den Fächern Kontrabass und Bassgitarre an der Hochschule für Musik «Franz Liszt» in Weimar. Seine Lehrer waren unter anderem Ingmar Heller, John Clayton und Lynn Seaton. Seit dieser Zeit spielte er in vielen Jazz-Formationen. Konzerttourneen und Engagements führten ihn durch ganz Europa, sowie Australien, Asien und Lateinamerika. Studio-, Rundfunk und Fernsehproduktionen machen einen nicht unerheblichen Teil seiner musikalischen Aktivitäten in den letzten Jahren aus. «I believe in music» mit dem Daniel-Hoffman-Quartett sowie «Iceland Blues» mit Alexander Blume sind seine zuletzt erschienenen CD-Produktionen.

Maximilian Blume, Alexander Blumes jüngster Sohn (1992), lernt seit 1996 Klavier spielen. Kompositionsunterricht kam im Jahr 2000 dazu. Seit seinem 6. Lebensjahr setzt er sich zudem mit dem Schlagzeug auseinander. Seitdem spielt er gemeinsam mit seinem Vater in verschiedenen Formationen Jazzmusik, Viele Konzerte in Europa, Amerika und im Nahen Osten hat Maximilian bereits gespielt. Dazu kommen mehr als 10 Teilnahmen an CD-Produktionen. Darüber hinaus wirkte er bereits in mehreren Fernsehfilmproduktionen in Haupt- und Nebenrollen mit. In den Konzerten begeistert er die Zuhörer auch mit seinem Gesang. Er zählt zu den großen Nachwuchstalenten der Thüringer Jazzszene.

Rainer Beichler | | Quelle:

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