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 | Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Beschreibung:
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Präsentation der Forschungsergebnisse zum Pavillon mit Film

Freitag, 26. Februar 2016 – 15.00 Uhr

Der ehemalige Wartburgpavillon, heute KUNST-Pavillon, ist nicht nur ein prägender Bau Eisenachs, sondern auch ein bedeutendes Zeugnis der Moderne in der DDR. Errichtet 1967 hat er bis heute eine aufregende Geschichte zu erzählen. Im Auftrag des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) hat das Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH in den vergangenen 6 Monaten die Baugeschichte des Pavillons und seinen derzeitigen Zustand untersucht und eine denkmalpflegerische Zielstellung erarbeitet. Zur öffentlichen Vorstellung der Forschungsergebnisse und zum anschließenden Gespräch darüber lädt die INIK GmbH gemeinsam mit dem Landeskonservator Holger Reinhardt ein. Zum Auftakt wird ein Film gezeigt, der anlässlich der Eröffnung des Áutomobilpavillons 1967 gedreht wurde.

Im Anschluss an die Ausführungen des TLDA und der INIK GmbH werden in einer kleinen Architekturführung um das Haus bauliche Details erläutert.
Da die Plätze begrenzt sind, möchten wir Sie bitten, uns eine Rückmeldung zukommen zu lassen.

KUNSTPavillon
Wartburgallee 47 • 99817 Eisenach
www.kunstpavillon.info • info@kunstpavillon.info

Andrea T. | | Quelle:

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  • Christian

    Es ist wirklich faszinierend wie viel Geld und Energie in ein nicht mal 50 Jahre altes Gebäude gesteckt wird. Man könnte zur Auffassung gelangen, das TLAD hätte nix besseres zu tun. Meine subjektive Meinung, dass das Ding wirklich total hässlich ist, möchte ich dabei mal außen vor lassen.
    Ich möchte mal erleben, dass so viel Energie z.B. für die wenigen noch erhaltenen spätmittelalterlichen Fachwerkhäuser Eisenachs bzw. in die systematische Suche, Erforschung und Erhaltung selbiger investiert wird. Vielleicht steckt aber einfach noch zu viel DDR in diesem Land bzw. im Thüringischen Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege …

    • vigilando ascendimus

      Untersteht das Landesamt nicht seit Dezember 2014 direkt der SED-geführten Thüringer Staatkanzlei? Vielleicht ist es (vorauseilender?) Gehorsam!

      Mal sehen welche Bauten und Denkmale des „sozialistischen Realismus“ bald noch unter Denkmalschutz stehen: Wie wär‘ s als nächstes mit dem Proletenwürfel …

      Die Reste des Bismarckdenkmales sollen es nach Auffassung der Kommunisten jedenfalls nicht sein. Und ein Deutscher Adler schon gar nicht!

      • Felix Berg

        Also, Kunst liegt im Auge des Betrachters und mit seinem eigentlichen angedachten Bestimmungszweck ist es eine Goldgrube für die Stadt. Von der Wartburg zum Wartburgmuseum oder umgekehrt. Aber das war einmal. Sich über Kosten aufregen? Vor langer Zeit kostete das malern einer Toilette in EA doch glatt soviel wie ein komplettes Einfamilienhaus. Zu ihrem SED Thema- waren die Genossen in speziellen Ämtern nicht die ersten Arbeitslosen? Wurde nicht genau exakt in jener Zeit Stellen besetzt in Behörden und Ämtern? In Eisenach fehlt daher ein ganz anderes Denkmal – das mit dem Tarn.- und täusch dich Anzug. Zu guter letzt musste dann auch noch auffliegen das diese vermaledeite Aktenlager lange Zeit für jeden Zugänglich war, also Sachen gibt’s *g. Schon alleine dieser Stilblüten wegen ist EA für jeden Touristen eine Reise wert. Ein hübscher Gedanke wären auch- schwarz rote Pflastersteine vor jedermann Haustür- mit Aufdruck Von wann bis wann wo und wie die Brötchen verdient und ganz wichtig -wo heute. Mir würde das glatt ein par Wochen Urlaub wert sein um die Straßen zu durchforsten, immerhin gehört dies zu den ungewöhnlichsten Geschichtlichen Ereignissen auf der Welt, verbunden mit einer Waschmittelwerbung, Persil wäscht so …. / Natürlich alles reine persönliche Betrachtungsweisen- versteht sich doch- oder

      • Stadtbewohner

        In der Tat hebt sich dieser Glaskasten eher vom DDR-Architektur-Einheitsbrei ab, was ihn durchaus interessant macht.

        Der Proletenwürfel steht meines Wissens schon unter Denkmalschutz obwohl er, mehr als der Kunstpavillon, ein architektonisch krasser Fremdkörper im Villenviertel ist und bleibt. Man sollte ihn wenigstens in eine passendere Umgebung umsetzen, dann könnte die Stadt mit dem attraktiven Grundstück in teurer Lage noch Geld verdienen.

        • vigilando ascendimus

          So gesehen haben Sie schon recht, das Austellungsgebäude ist schon erheblich schöner als die üblichen Zonenbauten aus dieser Zeit. Angesichts der vielen ungeschützten erhaltenswerten Gebäude in Eisenach kann man über eine Unterschutzstellung aber unterschiedlicher Auffassung sein.

          Schön ist aber, dass das Gebäude mit der gegenwärtigen Nutzung und Umfeldgestaltung wieder recht ansehnlich ist.

          Ich hoffe dass sie sich mit der angeblichen Unterschutzstellung des Proletenwürfels irren! Wenn dem so wäre, müsste man sich fragen, wo wir schon wieder hingeraten sind!

  • Hirte

    Könnte jemand – für alle Nichtureinwohner – erklären, worum es sich bei dem „Proletenwürfel“ handelt? Dankesehr im Voraus :)

    • vigilando ascendimus

      Das ist das hässliche Monument zwischen Marienstraße und Wartburgallee, welches die kommunistische Sichtweise auf den Eisenacher Parteitag der SDAP 1869 darstellt.

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