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Preis bei «Jugend forscht» für Werrauntersuchung

Benita Gille, Jana Töpfer und Stefan Eisenbrandt vom Eisenacher Elisabeth-Gymnasium wurden beim Regionalfinale «Jugend forscht» Sieger. Ihr Thema «Die Werra: Abflussrohr der Kaliindustrie?!» wird nun Ende März zum Thüringenfinale in Jena vorgestellt. Im Bereich Biologie befassten sich die Gymnasiasten mit dem Thema der Werraversalzung durch die mitteldeutsche Kaliindustrie. Sie untersuchten das Wasser, die Fischentwicklung vor- und hinter den Laugeeinleitungen. Leider waren sie die einzigen Eisenacher an diesem Wettbewerb.

Im Automobilmuseum trafen sich die Schüler zu ihrem Ausscheid. In den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften sowie Technik wurden 25 Projekte vorgestellt. 63 Schülerinnen und Schüler aus dem Philipp-Melanchthon-Gymnasium Schmalkalden, Gymnasium Gleichense, Käthe-Kollwitz-Gymnasium Lengenfeld unterm Stein, Rhön-Gymnasium Kaltensundheim, Elisabeth-Gymnasium Eisenach, Regelschule Tambach-Dietharz, Heinrich-Ehrhardt-Gymnasium Zella-Mehlis, Tilesius-Gymnasium Mühlhausen und der Regelschule Rodeberg waren in Eisenach dabei.

Beschäftigt haben sie die Teilnehmer u.a. mit der Muskelentspannung und autogenem Training, der Feinstaubbelastung, Nutzung eines mittelalterlichen Wehrturms, Montessori-Pädagogik, Gehörlosigkeit, dem Hamburger Hafen, der Optischen Täuschung, der Wildbiene, Grünen Genetik, der Werra, Kristallen, Düften, Benzol, Lokalen Wettererscheinungen, Heilpflanzen, Klimatischen Veränderungen, Tropische Wirbelstürme, Langen Tagen und niedrigen Temperaturen, Biogas, Robotik, Alternativen Antrieben, 3D-Fotografie, Bionik, Wasserstoff und dem bösen Wolf.

Regionalsieger wurden weiterhin:
Sarah Heimann, Franziska Ullrich, Maria Schippel aus Schmalkalden für ihr Nutzungskonzept eines mittelalterlichen Wehrturms in Schmalkalden.

Stefan Schramm aus Zella-Mehlis für das Projekt: «Lässt sich Benzol aus Naturstoffen darstellen.»

Eric Kapahnke und Philipp Böttner aus Mühlhausen für die Untersuchung: Lange Tage und niedrige Temperaturen – Spielt die Natur verrückt?

Alexander Gehrke, Christoph Amborn und Thomas Balko aus Schmalkalden für ihr Projekt Robotik.

In der Schülerkategorie erlangte Theresa Lorenz aus Rodeberg mit: Wer hat Angst vorm bösen Wolfe?, einen 1. Platz.

Unterstützt wurde Uta Meier, Regionalleiterin Jugend forscht Westthüringen, auch in diesem Jahr von der Patenbeauftragten Karolin Herling von Plastic Omnium. Zahlreiche Unternehmen unterstützten das Projekt «Jugend forscht». So sprach der neue Opel-Geschäftsführer zu den jungen Forschern und freute sich über deren Arbeitsergebnisse.

Optische Täuschung
Regionalsieg mit Werrauntersuchungen

Rainer Beichler |

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