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Probleme mit Zeugnisnoten?

Heute, Freitag, werden die Thüringer Schüler ihre Zeugnisse erhalten. In der Regel wissen die Jugendlichen bereits einige Zeit vorher, welche Noten sie zu erwarten haben und auch die Eltern sind darauf eingestellt. Hin und wieder gibt es jedoch auch unerwartete Leistungsbeurteilungen, und den jungen Leuten fällt es manchmal schwer, eine schlechte Note zu verkraften bzw. dies ihren Eltern zu erklären.

Hilfe gibt es beim kostenlosen Kinder- und Jugendsorgentelefon, bei dem das Thüringer Sozialministerium seit vielen Jahren die Anrufgebühren übernimmt. Es ist landesweit unter der einheitlichen Rufnummer 0800/0080080 rund um die Uhr erreichbar.

Dazu erklärte Sozialministerin Christine Lieberknecht: «Die meisten Kinder und Jugendlichen haben im vergangenen Schuljahr angestrengt gelernt. Wenn sie dennoch schlechte Noten haben oder diesmal nicht versetzt werden, brauchen sie nicht zu verzweifeln. Auch berühmte Wissenschaftler, Künstler und sogar Politiker hatten in ihrer Jugendzeit häufig Probleme in der Schule und haben manchmal sogar eine «Ehrenrunde» drehen müssen. Der Wert eines Menschen wird nicht nur von Schulnoten bestimmt. Dies sollten auch die Eltern im Umgang mit ihren Kindern berücksichtigen. Gerade bei schlechten Noten brauchen die Kinder besondere Zuwendung und Hilfe. Entsprechende Angebote sind in unserem Freistaat Thüringen vorhanden. Auch in dieser Hinsicht hilft das Kinder- und Jugendsorgentelefon weiter!»

Das Sorgentelefon wird von der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V. getragen. Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, in einer aktuellen Krise oder bei Problemen jederzeit anzurufen, um Rat, Hilfe und Informationen zu erhalten. Jedes Jahr werden ca. 20000 Anrufe an einem der sieben Zieltelefone geführt. Selbstverständlich steht das Kinder- und Jugendsorgentelefon nicht nur bei schlechten Schulnoten zur Verfügung, sondern kann von den Jugendlichen auch bei Problemen aller Art, z. B. bei Problemen in der Familie, mit Freunden, mit Gewalt, Sucht, Medien usw. genutzt werden.

Rainer Beichler | | Quelle: ,

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