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Projekte für Lutherdekade zügig voranbringen und einreichen

In der Sitzung des Tourismusausschusses wurde der Stand der Lutherdekade diskutiert. Der Westthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte, Berichterstatter seiner Fraktion für dieses Thema, freute sich dabei über die breite Zustimmung aller Fraktionen für die Arbeit des Bundes.
„Alle sind sich darüber einig, dass mit den jährlich 5 Millionen Euro ab 2011 ein wichtiges Signal gesetzt wird. Besonders die Langfristigkeit des Engagements wurde dabei auch von den Oppositionsparteien gewürdigt“, so Hirte. Hirte wirbt zudem dafür, dass Projekte in Thüringen möglichst zeitnah konkretisiert werden sollen und Anträge auf Förderung beim Kulturstaatsminister eingereicht werden sollten. „5 Millionen sind eine ordentliche Summe. Trotzdem gilt es, früh dabei zu sein.“

In der Diskussion wies die Bundesregierung besonders darauf hin, dass die touristischen Angebote auch umfassend barrierefrei sein sollten. „Gerade mit Blick auf das älter werdende Publikum beim Kulturtourismus ist das wichtig. Wenn man etwa an die Diskussionen über eine andere Zuwegung zur Wartburg denkt, ist ersichtlich, dass noch Einiges zu tun ist“, ergänzte Hirte.

Als noch verbesserungswürdig stuften einzelne Abgeordnete die touristischen Kooperationen ein. Zu dieser Einschätzung trugen besonders aktuelle Berichte aus Sachsen-Anhalt bei, wo möglicherweise der Verfall einiger Bundesmittel droht. „Es ist interessant zu sehen, dass sich die Wahrnehmung während der letzten 2 Jahre ein wenig gedreht hat. In Sachsen-Anhalt registriert man mittlerweile sehr genau, wie sehr Thüringen aufgeholt hat, nicht zuletzt dank der Einführung eines Lutherbeauftragten und der Bündelung von Aufgaben bei diesem. Wichtig ist für eine erfolgreiche Dekade, dass die mitteldeutschen Länder intensiv ihre Gemeinsamkeiten hervorheben und ihre Stärken bündeln“, betonte Hirte. Die Signale für eine gemeinsame Finanzierung der Geschäftsstelle Luther 2017 in Wittenberg wertet Hirte daher als sehr erfreulich: „Das wäre ein wichtiger Quantensprung und würde die Organisation der Dekade auf ein breiteres und festeres Fundament stellen.“

Rainer Beichler | | Quelle:

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