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Romantik bei der Museumsnacht auf der Wartburg

Wer ausgetretene Touristenpfade scheut, weil ein romantisches Burgerlebnis an Menschenmassen scheitert, sollte sich den 9. August vormerken.
Nunmehr zum 11. Mal öffnen sich nach dem turbulenten Tagesbetrieb die Tore zur Museumsnacht auf der Wartburg, bei der es allerdings keineswegs schläfrig zugehen wird.
Standen Sie schon einmal auf dem hohen Bergfried – der trotz der umfangreichen Sanierung geöffnet sein wird – und sahen von dort aus die Sonne über den blaugrauen Höhen untergehen oder blickten auf das nächtliche Eisenach? Oder möchten Sie vielleicht das Gruselgefühl derer nacherleben, die einst ins düstere Burgverlies abgeseilt wurden? Sowohl das Eine als auch das Andere ist an diesem Abend drin, doch vor allem kann in den heiligen Hallen des Palas und in den Schatzkammern des Museums gelustwandelt werden, genussvoll unterbrochen nur von kleinen Konzerten in der Kapelle und im großen Festsaal.
Musik erklingt auch in den Höfen, wo Gaukler ihre Späße treiben und wo Töpfen und Pfannen der Burgküche die aromatischsten Düfte entsteigen. Und wer beim Schlemmen ins Schwitzen geraten ist, darf sich im Ritterbade abkühlen – vielleicht regnen ja sogar Rosen auf ihn herab.

Einige Karten sind noch an der Abendkasse zu haben.
Beginn ist 20.00 Uhr / Einlass in die Burg ist ab 19.30 Uhr

Rainer Beichler |

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