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 | Bildquelle: J. Darr

Beschreibung:
Bildquelle: J. Darr

Ruhlaer Gymnasiasten besuchten wieder die TU Ilmenau

«Welche Studienrichtung ist die Richtige für mich?»; «Welche Anforderungen werden an Studierende gestellt und bin ich diesen gewachsen?»; «Wodurch unterscheidet sich ein Studium vom vertrauten Schulalltag?»; «Was sollte eine Studieneinrichtung den Studenten außer den Lehrveranstaltungen noch bieten ?»

Solche und ähnliche Fragen beschäftigen viele Schüler der gymnasialen Oberstufe. Eine unter vielen Möglichkeiten, darauf Antworten zu finden, die der Fachbereich Physik des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Ruhla seinen Schülern seit mehr als zehn Jahren bietet, ist das Schnupperstudium an der Technischen Universität Ilmenau.
Für das Gymnasium ist es eine unter vielen Möglichkeiten, seinem Anspruch, als berufswahlfreundliche Schule zu gelten, gerecht zu werden.

Geboren aus der Idee, vor allem Mädchen den Zugang zu technischen Studienrichtungen zu erleichtern, nahmen in diesem Jahr 18 Schülerinnen und 20 Schüler der 11. Klassen die Chance wahr, vom 04.03. bis 06.03.2008 die Universität zu besuchen.
Übernachtet wurde dabei in der Jugendherberge Ilmenau.
Das von den Ruhlaer Physiklehrern Kerstin Kollert, Helga Ickler und Jürgen Darr in Zusammenarbeit mit Frau Stauche von der Zentralen Studien- und Studentenberatung der TU vorbereitete Programm war anspruchsvoll und breit gefächert:
Es reichte von einer Einführungsvorlesung mit anschließender Campusführung über Vorführungen des Sonderforschungsbereiches «Nanopositionier- und Nanomessmaschinen» (Auf diesem Spezialgebiet ist die TU Ilmenau nach eigenen Aussagen Weltspitze. Es ist den Wissenschaftlern dort gelungen, auf 0,1 nm genau – das ist ein zehnmillionstel Millimeter und erreicht damit die Dimension von Atomdurchmessern!! – Punkte anzusteuern.), dem Kennenlernen der Möglichkeiten von Virtual Reality und Schallfeldsynthese im Konstruktionsprozess und diversen Vorführungen im Institut für Werkstofftechnik bis hin zu einem physikalischen Praktikum am letzten Vormittag.
Dort konnten die Schüler in den Laboren des Faradaybaues ihre eigenen Fähigkeiten in der Vorbereitung und Durchführung eines konkreten Versuches des studentischen Grundpraktikums testen. Betreut wurden sie übrigens dabei auch von der ehemaligen Schülerin des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Ruhla und jetzigen Studentin mit Fachrichtung «Technische Physik» Stephanie Reiß. Sie war im Jahr 2005 selbst eine der «Schnupperstudentinnen».
Die Auswertung und Präsentation der Ergebnisse findet später im Grund- und Leistungskurs Physik in geeigneter Form statt.

Christoph Zachmann, Melanie Dietrich und Anne-Kathrin Stein mit Lehrerin Helga Ickler beim Versuch M1

Foto: ©J. Darr

Claudia Töpfer und Jane Schmidt beim Versuch E1

Foto: ©J. Darr

Alle Teilnehmer vor dem „Ernst-Abbe-Zentrum“

Foto: ©Jasmin Kürschner, Kurs 11

Rainer Beichler | | Quelle:

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