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 | Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Beschreibung:
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Saisoneröffnung in Wilhelmsthal

Am Muttertag, den 8. Mai 2016, dem Vorabend des Europatages, findet in der historischen Park- und Schlossanlage Wilhelmsthal die Saisoneröffnung 2016 des Förderkreises Schlossanlage Wilhelmsthal e.V. und der Eigentümerin, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, statt.

Um 14.00 Uhr wird es eine kostenlose Sonderführung durch die historische Park und Schlossanlage Wilhelmsthal geben. Es wird allerdings um eine Spende gebeten. Je nach Wetterlage wird diese Führung ca. 90 Minuten dauern. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass in der Saison 2016 aus personellen Gründen – entgegen der Vorjahre – keine monatlichen öffentlichen Führungen mehr in Wilhelmsthal stattfinden. Deshalb sollten Interessenten diese Gelegenheit wahrnehmen.

Um 18.00 Uhr darf man auf eine Premiere gespannt sein. Erstmalig wird an diesem Abend im historischen Telemannsaal ein Jazzkonzert stattfinden. Zu Gast wird das „STRING BLOW TRIO“ aus Eisenach sein. Die Eintrittskarten sind zum Preis von 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) ausschließlich telefonisch zu reservieren unter 036921/17013 (auch Anrufbeantworter). Die Platzwahl vor Ort ist zur Veranstaltung frei. Die Anzahl der Karten ist aufgrund der Größe des Saals limitiert, so dass wohl nur eine rechtzeitige Reservierung der Karten eine Teilnahme garantiert.

Das „STRING BLOW TRIO“ aus Eisenach sind: Marco Böttger, Christoph Gottwald und Dieter Gasde. Es passiert schon mal, dass man bei Wortspielereien mit dem Bandnamen auf „Seifenblasen“ stößt. Doch es geht schon um Saiten und Blasinstrumente. Diese werden von den drei Musikanten gespielt, die sich mit ihrer ganz persönlichen Stilistik und musikalischer Vielfalt in das Trio einbringen.

Marco Böttger, der dabei mehr in der Gypsy-Tradition zu Hause ist, übernimmt in dieser Besetzung die harmonische Begleitung und überrascht die Zuhörer mit Solos technischer Höchstleistung.

Christoph Gottwald ist am Kontrabass in allen Musikstilen zu Hause. Er sorgt für den nötigen Groove. Seine virtuosen Solis, gepaart mit unbändiger Spielfreude, begeistern immer wieder das Publikum. Als Tuba-Spieler zählt er mit zu den „schnellsten Zungen der Welt“ und  mehrmals wurde er schon nach Südafrika eingeladen, um dort Meisterkurse zu geben. Von Klassik bis New Orleans Jazz & Funk – seine Tuba fühlt sich überall wohl.

Die Zusammenarbeit mit diesen beiden Musikern inspirierte Dieter Gasde („Good News“ / „Travelling Blues“), sich wieder mehr dem Jazzgesang zu widmen und natürlich kommen auch verschiedene Blasinstrumente zum Einsatz. Mit Saxophon, Querflöte, Bluesharp, chromatischer Mundharmonika, Mundposaune, Cajon u.a. sowie diversen Percussionsinstrumenten geht es auf eine musikalische Reise mit ganz eigenen Interpretationen der Songs von Ray Charles, Duke Ellington, Carlos Jobim, Stevie Wonder, Bill Withers, Fats Waller, Josef Kosma … u.v.m. .

Musikalische Vielfalt, Virtuosität und vor allem die große Spielfreude, die immer wieder Neues entstehen lässt und somit jedes Konzert zu einem einmaligen Erlebnis werden lässt –  das möchte das „STRING BLOW TRIO“ seinem Publikum vermitteln.

Dieses einmalige Konzert ist auch ein Wagnis und ein Experiment; findet es doch im ältesten freistehenden Konzertsaal Europas (Entstehung um 1718) statt, in dem schon Werke von Georg Philipp Telemann uraufgeführt wurden. Zudem ist die hervorragende Akustik des Saals für die damalige Spielpraxis (Kammermusik des Barock) ausgelegt gewesen. Wie die musikalische Brücke von der Historie in die Moderne ausfallen wird, bleibt also spannend.

Andrea T. | | Quelle:

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