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Schallplattenbörse mit vielen Raritäten

Heute standen die runden schwarzen Scheiben im Bürgerhaus im Mittelpunkt. Zur Schallplattenbörse kamen wieder rund 20 Händler aus allen Teilen des Landes. Unter den Sammlern und Händlern war auch Helmut Duve aus Lübeck. «Wie viele Platten ich in Eisenach mit habe weis ich nicht, aber ich weis wo was steht», so der Sammler. Auch Stücke aus der DDR gehören zu seiner Sammlung. Platten von den Pudhys, von Fuchs und Elster wurden ihm heute angeboten. Jeder Besucher hat die Möglichkeit bis zu 80 Tonträger mit zubringen und zu tauschen. Rund 150000 Tonträger wurden im Bürgerhaus präsentiert.
Seit der 1. Schallplattenbörse am 7. April 1990 im damaligen Klub „Dr. Theodor Neubauer“, hat sich der Begriff „Börse“ für Tausende von Musikinteressierten zu einer festen Adresse in Sachen Musik entwickelt. Zu der weit über die Grenzen von Thüringen bekannten Veranstaltung präsentierten Sammler und Anbieter aus ganz Deutschland , einige davon sind bereits seit den ersten Börsen dabei, fast alles, was seit der Erfindung des Grammophons als Tonträger hergestellt wurde. Über 150 „laufende“ Meter mit Stapeln von LP´s, Maxi´s und CD‘ s verführten zum Kaufen, Tauschen, Reinhören und Handeln. insbesondere für Schallplattensammler hat sich die Börse zu einer regelrechten Schatzkammer entwickelt – die im Handel größtenteils nicht mehr erhältlichen Vinylscheiben in Schwarz.

Rainer Beichler |

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