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Sommergewinn (1): Steine rollten durch die Stadt

Der Sommergewinn 2009 hatte am Samstag mit dem großen Festzug durch Eisenachs Straßen seinen Höhepunkt. Tausende Menschen (weit über 60000 wurde geschätzt) säumten die Straßen. Geduldig warteten sie auf den Umzug, der etwas verspätet begann.
An der Spitze war der Herold und die drei Symbole des Sommergewinn (Hahn, Ei und Brezel). Und der Herold musste immer wieder auf der Trompete spielen und somit der Zug anhalten.
Über 1000 Mitwirkende gestalteten den Zug. Es gab 95 Positionen, wie Festwagen, Laufgruppen, Kutschen, Reiter (ca. 37 Laufgruppen, 31 Wagen, sieben Kutschen, elf Kapellen und 22 Reitern).
Am Anfang des Zuges waren neben Herold, Zunftmeister Torsten Daut hoch zu Ross, der Zunftwagen, die Veteranen, Thüringer Trachten, der Gruß an die Partnerstätte, Marburger und ungarische Gäste, die Hopfenhoheiten und die Stadtwache auch der Mottoteil «Steine und ihre Geschichte». Vorgestellt und durch Laufgruppen ergänzt wurden: Das «Radkreuz» von Treffurt, das «Hellwig-Denkmal» (Wutha), der «Velsbachstein» (unterhalb der Wartburg), die Wilde Sau» (bei Eisenach), der «Bäckerstein» von Eisenach, der «Poststein» (zwischen Eisenach und Creuzburg), «Heerleins Grab» (Nähe Wartburg) sowie der Stein im Lotzengrund (Nazze/Hexenverbrennung 1681).
Daran schloss sich der traditionelle Teil mit Winter und Gefolge, Sunna und den Frühlingsboten, die Germanen, die Frauen vom Stiegk, die Blütenfrauen und natürlich im letzte Wagen Tante Frieda, Minchen und Hermine an.
Die Musikkapellen sorgten für den nötigen Schwung beim Umzug und zeigten immer wieder kleine Showeinlagen und ernteten dafür viel Beifall.
Und eines ist in diesem Jahr aufgefallen, die Zuschauen reagierten auf das Geschehen auf der Straße mit Beifall und Rufen.

Rainer Beichler |

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