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Spätlese

Jörg Andraczek, drehl. gtr., mand., vcl.; Ernst Klinkhardt, acc., pno; Elke Büttner, viol., sax.; Christoph Gottwald, b., tb; Ines Andraczek, pipes, cl., flt., vcl. Sind Spätlese

Im November 2010 sind die Musiker der Spätlese wieder unterwegs und präsentieren Ihr aktuelles Programm mit neuen Stücken und alten «Klassikern».

Vielseitig interpretieren die fünf Musiker verschiedenste Stücke aus dem europäischen Raum. Ihre Liebe gilt den unterschiedlichen Rhythmen – vom Walzer über Polka und Mazurka bis hin zu den «ungeraden» des Balkans und Osteuropas.
Vom Staub der Zeit befreit, erfinden sie die traditionellen Standards immer auf ’s Neue und erwecken sie durch die abwechslungsreiche Instrumentierung zu neuem Leben.
Dabei bedient sich die Band ohne Berührungsängste bei verschiedenen Musikrichtungen – so stehen französische Chansons neben Dänischen Tanzgeigerstücken des 18 Jahrhunderts, Englischen Jiggs und Reels neben 7/8 Stücken Osteuropas.

So verschieden Musik und Musiker sind, so vielfältig ist auch das Instrumentarium. Die Klänge alter Instrumente wie Drehleier und Dudelsack (gar nicht immer so laut wie man denkt) verbinden sich mit denen neuerer wie Geige und Tuba, Klarinette und Mandola, Akkordeon und Kontrabass. Während musikgeschichtlich betrachtet die neueren Instrumente ihre älteren Vorgänger ersetzten, fusionieren sie bei «Spätlese» zu einer neuen, erfrischenden Einheit. Auf diese Art entsteht eine musikalisch spannende Symbiose, die den Musikern Spielfreude bereitet und das Publikum mit ungewöhnlichen Klangbildern überrascht und begeistert.

Im Frühjahr 2009 produzierte die Band eine erste Studio-CD unter dem Namen «Neue Nachrichten an alten Türen», auf der es überzeugend gelang, die musikalische Entwicklung zu dokumentieren.

Rainer Beichler | | Quelle:

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