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Spiel um die Heilige Elisabeth in Creuzburg

Gegenwärtig dreht sich vieles um die Heilige Elisabeth. Interessant ist die künstlerische Auseinandersetzung mit der Heiligen. Da gibt es das erfolgreiche Ballett «Elisabeth.Ikone, des Eisenacher Tanztheaters, dass ein großes Echo fand. Die «Werra-Löwen» inszenierten ein Spiel auf der historischen Brandenburg, Schülergruppen befassten sich in Stücken mit der Heiligen und nun gab es die «Elisabeth von Thüringen» in der Nicolaikirche von Creuzburg und am Samstag ist Premiere des Musicals «Elisabeth – die Legende einer Heiligen» im Eisenacher Theater.

Das Gospelartstudio aus Feldkirchen bei München spielte seine Interpretation von der Heiligen Elisabeth nun in Creuzburg. In Tanz und Wort gestalteten Annika Hoffmann und Mirjana Angelina ihre Sicht auf Leben, Wirken und Ausstrahlung von Elisabeth.
Annika Hoffmann ist diplomierte Tänzerin, lebt in Kassel, hat einen Thüringer geheiratet, tanzt hinter einem Tüllvorhang die Heilige. Schauspielerin Mirjana Angelina schlüpft in die Rollen der vier Dienerinnen Elisabeths (Guda, Isentrud, Irmengard und Elisabeth. Zu hören ist die Stimme Klingsors (Thomas Rauscher). Aufwändig sind das Bühnenbild und die technische Umsetzung.

«Die Kirche in Creuzburg hat es mir angetan», gesteht Mirjana Angelina. Vielleicht war Elisabeth einmal in der Nicolaikirche, auf der Creuzburg lebte sie zeitweise.
Eigentlich wollte sie Elisabeth nur aus der Sicht einer Dienerin betrachten, doch dann entschloss sich die Autorin und Schauspielerin, die historischen Ereignisse des Lebens der Heiligen aus der Sicht aller ihrer Dienerinnen darzustellen. Der anmutige ausdrucksstarke Tanz unterstich im Hintergrund die schauspielerischen Szenen.
Viel Beifall gab es am Ende für den Auftritt der beiden Künstlerinnen. Mit ihrem Spiel und Tanz haben sie das Leben der Elisabeth von Thüringen eindrucksvoll skizziert.
Das Stück soll noch an verschiedenen historischen Stätten gezeigt werden. Im Herbst könnte es gar auf der Wartburg zu sehen sein.

Mirjana Angelina und Annika Hoffmann (r.)
Mirjana Angelina (M.) im Gespräch

Rainer Beichler |

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