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Stadt muss jetzt entscheiden

Walk erkundigte sich zur Finanzierung des Landestheaters

Im Rahmen der Plenarfragestunde am 17. März erkundigte sich Raymond Walk (CDU) jetzt unter anderem nach der künftigen Finanzierung des Landestheaters Eisenach (Drucksache 6/1850).

Vor kurzem hatte der Chef der Staatskanzlei, Minister Prof. Dr. Benjamin Hoff, ausdrücklich begrüßt, dass sich Kommunen trotz Haushaltsnotlage zu ihren Kulturbetrieben bekennen. Aufgrund der Haushaltsnotlage muss der Eisenacher Stadtrat auch dieses Jahr das Haushaltssicherungskonzept fortschreiben. Dies sah zuletzt eine Reduzierung des Zuschusses der Stadt in die Kulturstiftung Meiningen-Eisenach im Jahr 2018 um 500.000 Euro und ab dem Jahr 2019 jeweils um 1 Million Euro vor.

Walk wollte in diesem Zusammenhang wissen, wie die Finanzierung des Theaters sichergestellt werden könne und welchen Anteil das Land künftig übernehme. Minister Hoff wies zunächst darauf hin, dass er davon ausgehe, dass die Stadt Eisenach mit Blick auf die „Rückbesinnung der Notwendigkeit“ ihren finanziellen Verpflichtungen nachkomme.
Eine Kürzung des Zuschusses seitens der Stadt hätte wahrscheinlich die Insolvenz des Theaters zur Folge. Damit seien auch betriebsbedingte Kündigungen eine mögliche Konsequenz. Das Land werde seinen Zuschuss in die Kulturstiftung jedoch nicht erhöhen. Hier erwartet die Landesregierung ein eindeutiges Bekenntnis der Stadt Eisenach zum Erhalt des Theaters. Konkret bedeutet dies, dass der Zuschuss von zwei Millionen Euro auch Niederschlag im Haushaltssicherungskonzept ab dem Jahr 2018 finden muss.
Das Land habe, so Hoff, in den vergangenen Jahren faktisch ja immer einen „100 Prozent-Anteil“ zur Finanzierung geleistet. Auf die Nachfrage des Abgeordneten, ob denn im begründeten Fall auch von Festlegungen des Haushaltssicherungskonzeptes abgewichen werden kann, antwortete Hoff, dass dies im Einzelfall das zuständige Innenministerium und das Landesverwaltungsamt entscheiden werde.

Vom geplanten Produktionsaustausch im Bereich Schauspiel mit dem Theater Rudolstadt verspricht sich Hoff Synergieeffekte. Dieser Austausch sichere das bestehende Mehrspartenangebot. Das Theater in Eisenach profitiere dahingehend, dass sowohl das Kinder- und Jugendschauspiel als auch die Werkstätten erhalten werden.

Andrea T. | | Quelle:

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