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Stadt und Kreis einig in Sachen Berufsschulstandort

Oberbürgermeister Matthais Doht und Landrat Reinhard Krebs besuchten jüngst gemeinsam das Staatliche Berufsschulzentrum Eisenach im Palmental. Damit brachten beide Politiker ihre Haltung zu den jeweiligen Standorten der Berufsausbildung in der Wartburgregion zum Ausdruck. Eisenach und Bad Salzungen benötigen ihre Standorte für die Berufsschulausbildung.
Landrat Krebs betonte; er werde Eisenach weiter zur Seite stehen, wenn es um den Neubau der Berufsschule gehe. Immerhin werde eine sehr gute inhaltliche Arbeit im Palmental gemacht, die bauliche Hülle sei jedoch nicht mehr tragbar. Waren sich beide Politiker einig.
Neuer Standort soll das AWE-Gelände sein. Jetzt sei man mit dem Land in Verhandlungen, es gehe um die Finanzierung. Weiterhin wolle man bis zum Jahresende eine Kooperation Wartburgkreis, Gotha, Ilmkreis und Eisenach zur Berufsausbildung abschließen. Noch einige Details seien zu lösen und man sei auf einem guten Weg. Dabei gehe es auch um Spezialisierungen und Ausbildungsschwerpunkte. Einbezogen in die Diskussionen seien auch Vertreter von Handwerk und Industrie.
In der Eisenacher Berufsschule sind derzeit rund 2050 junge Menschen in der Ausbildung, in Bad Salzungen sind es 1700.

Doht hofft 2010 die neue Berufsschule nutzen zu können. «Wir brauchen die Bildungsstätte, auch mit Blick auf die Industrie in und um Eisenach», so Doht. Die Wirtschaft braucht den eigenen Nachwuchs dringend.
In die Betrachtung der Berufsschulentwicklung fließe auch die mögliche demografische Entwicklung ein. So werden bald in Eisenach wesentlich weniger Schüler in die Lehre wechseln.

Zum Abschluss wurden OB und Landrat nochmals die Problem der Schule deutlich: An einem mobilen Imbiss holen sich die Auszubildenden etwas zu Essen. Eine Kantine oder gar Aufenthaltsräume gibt es im Palmental nicht.

Rainer Beichler |

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