Eisenach Online

Werbung
 | Bildquelle: Stadt Eisenach

Beschreibung:
Bildquelle: Stadt Eisenach

Stadtschloss: Eisenacher lesen für den Frieden – mit dem Künstler Nader Setareh

Begleitend zur Sonderausstellung „Vom Wohnzimmer in den Schützengraben“ im Stadtschloss des Thüringer Museums wird am Donnerstag, 6. November, 17 Uhr die Veranstaltungsreihe „Eisenacher lesen für den Frieden“ fortgesetzt. Seine persönliche Friedensgeschichte liest an diesem Spätnachmittag der in Eisenach lebende Künstler Nader Setareh.

Nader Setareh wurde 1957 in Kuweit geboren und wuchs in Teheran (Iran) auf. Dort begann er auch ein Studium in der Fachrichtung Kunstdesign, bis er 1980 nach Deutschland emigrieren musste. Er lernte weiter an einem Studienkolleg der Fachhochschule Köln. Von 1986 – 1996 entwarf und fertigte er Designermode mit Seidenapplikationen für verschiedene Versandhäuser Deutschlands und nahm an Modemessen teil. Im Jahr 2003 erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft. Während eines privaten Besuchs 2003 im Iran wurde Nader Setareh bei Studentenunruhen aus politischen Gründen festgenommen. Später gestaltete er im Iran erfolgreich großformatige, dreidimensionale Ton-Reliefs zur Verzierung öffentlicher Gebäude sowie Collagen mit Acryl und Skulpturen. 2010 kehrte er nach Deutschland zurück und lebt seither in Eisenach. Er eröffnete 2012 in der Wartburgstadt ein eigenes Atelier und ist seit vorigem Jahr Mitglied im Kunstverein Eisenach.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe lesen und erzählen Bürgerinnen und Bürger der Stadt ihre persönliche Friedensgeschichte. Veranstaltungsort ist jeweils das Stadtschloss; gelesen wird immer donnerstags in der Zeit von 17 bis 17:15 Uhr unmittelbar vor dem in der Ausstellung aufgebauten Schützengraben. Ausreichend Zeit für Diskussionen und Gespräche über die gehörten Texte sowie für die Besichtigung der Sonderausstellung ist unmittelbar nach der Lesung vorgesehen. Der Eintritt kostet jeweils zwei Euro pro Person.

Die nächste Lesung der neuen Veranstaltungsreihe findet am 13. November mit der Stadträtin Karin May statt.

Andrea T. | | Quelle:

Werbung

Die Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft und sofern sie unseren Richtlinien entsprechen, freigegeben.

Top