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Stiftung stellt Förderanträge beim Freistaat Thüringen

Mit der Übernahme des Eisenacher Automobilmuseums durch die Stiftung Automobile Welt Eisenach hat sich die Stiftung das Ziel gestellt das Museum qualitativ und quantitativ zu erweitern.
Dazu hat das Kuratorium der Stiftung unter der Leitung von Lars Leonhardt vom Automobilbaumuseumsverein mit wissenschaftlicher Begleitung in den letzten Jahren ein völlig neues Museumskonzept erarbeitet. In die Erarbeitung waren auch die Kuratoriumsmitglieder Fred Jakobs von BMW München und Wolfgang Scholz von der Adam Opel AG aktiv eingebunden.
Die Umsetzung, die die Schaffung von 6 neuen Modulen aus der Verkehrs-, Lebens- und Technikgeschichte des letzten Jahrhunderts beinhaltet, erfordert eine finanzielle Investition von ca. 150.000 €, die die Stiftung alleine nicht aus eigenen Mitteln aufbringen kann.
Der Stiftungsvorsitzende Matthias Doht hat sich deshalb mit Förderanfragen an Thüringens Kultusminister Christoph Matschie und Wirtschaftsminister Uwe Höhn gewandt.
In dem Förderantrag an das Kultusministerium wird besonders das Kulturgut Auto und seine Auswirkung auf die Wirtschafts- und Sozialgeschichte, als auch dessen Einflüsse auf die persönlichen Lebensumstände der Menschen in den letzten 100 Jahren betont. Während im Förderantrag an das Thüringer Wirtschaftsministerium das Museum «automobile welt eisenach» auf Grund der geschichtlichen Marken- und Produktvielfalt als Spiegelbild der geschichtlichen Entwicklung der deutschen Automobilindustrie hervorgehoben wird.
In der Zusammenarbeit mit der Eisenacher Tourismusgesellschaft wird seitens der Stiftung die Bedeutung des Automobilmuseums als fester Bestandteil der Eisenacher Tourismusdestination hervorgehoben, mit der Thüringen sich auch überregional als Freistaat vermarktet.

Karl-Heinz Brack | | Quelle:

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