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Streichquartett trifft Klarinette auf der Wartburg

Souverän in verschiedensten Klanglandschaften und in großen Konzertsälen der Welt bewegen sich die fünf Künstler, die für das «Konzert auf der Wartburg» in der Reihe «QuartettPlus» am Freitag, 5. August, 19.30 Uhr, zusammengefunden haben: das Leipziger Streichquartett und der Klarinettist Karl Leister.

Im ersten Teil erklingt selten gespielte Literatur – Anton Bruckners Streichquartett c-Moll WAB 111 und Dmitri Schostakowitschs 8. Streichquartett c-Moll op. 110. Der russische Komponist schrieb dieses Werk in Dresden unter dem Eindruck seiner Erlebnisse, kurz nach Kriegsende. Auch das Quintett h-Moll op. 115 von Johannes Brahms für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello ist nicht allzu häufig im Konzert zu hören. Große Literatur mit herausragenden Künstlern unserer Zeit!

Gegründet wurde das Leipziger Streichquartett 1988 vorwiegend von Stimmführern des Gewandhausorchesters, die den Klangkörper auf eigenen Wunsch 1993 verließen, um sich ausschließlich der Kammermusik zu widmen. Innovative Programmgestaltungen, viele Preise, internationale Tourneen und hervorragende CD-Einspielungen zieren den Weg des Ensembles, zu dem Andreas Seidel und Tilman Büning, Violine; Ivo Bauer, Viola; und Matthias Moosdorf, Violoncello, gehören.

Karl Leister, einer der meistgespielten deutschen Klarinettisten auf CD, begann 1959 seine Tätigkeit als Solo-Klarinettist bei den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan. Über drei Jahrzehnte wirkte er dort. Seitdem ist Leister auch als Kammermusiker weltweit bekannt. Eine Professur für Klarinette hat er seit 1993 an der Hochschule Hanns Eisler in Berlin inne.

Infos, Karten, (14 Euro, 22 Euro): Ticketgalerie; Tel.0341/141414 und bei den örtlichen Vorverkaufsstellen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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