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Ostkantine | Bildquelle: © Stadt Eisenach

Beschreibung: Ostkantine
Bildquelle: © Stadt Eisenach

Tag des offenen Denkmals 2017: Programm am 10. September in Eisenach

„Macht und Pracht“ stehen im Mittelpunkt – Der „Tag des offenen Denkmals“ findet in diesem Jahr am 10. September statt. Er wird bundesweit bereits zum 25. Mal veranstaltet und steht diesmal unter dem von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vorgeschlagenen Motto „Macht und Pracht“. In Eisenach eröffnet Baubürgermeister Dr. Uwe Möller den Denkmaltag 2017 am 10. September, um 11 Uhr in der ehemaligen Ostkantine des früheren Automobilwerkes (Gebäude O5).

Geöffnete Denkmale in Eisenach
10 Uhr
Emilienstraße 3 – Wohnhaus
Verleihung der Hausplakette „Für vorbildliche Sanierung 2017“
durch den Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V.
Besichtigung im Außenbereich bis 17 Uhr

11 Uhr
Willy-Enders-Straße 2 – O 5 ehem. Ostkantine des AWE
Eröffnung des Denkmaltages in Eisenach durch Bürgermeister Dr. Uwe Möller
Führungen, Kinderprogramm bis 17 Uhr

10 bis 16 Uhr
Bahnhofstraße 35 – Bahnhof Eisenach
Bahnhofshalle: Eröffnung durch BSW-Eisenbahnchor „F. Liszt“
Gleis 1: Mitropa-Speisewagen, Dampflok, Diesellok, Triebwagen
Fürstenbahnhof: Besichtigung und Vorträge
Eisenbahnmuseum geöffnet

12 bis 16 Uhr
Mariental 15 – Villa „Kleine Wartburg“
Besichtigung der restaurierten Räume, Führungen

15 Uhr
Verleihung der Hausplakette „Für vorbildliche Sanierung 2017“
durch den Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V.

14 bis 17 Uhr
Markt 24 – Stadtschloss Eisenach / Nordflügel
Besichtigung des Rokokosaales und der restaurierten Räume
Ausstellung „Wanderlust oder die Sehnsucht nach dem Paradies“

14 bis 17 Uhr
Georgenstraße 52 – „Alte Posthalterei“
Kinder- und Jugendzentrum „Posthalterei trifft Lutherzeit“
• Bogenschießen mit dem CVJM
• Papierschöpfen
• Schreiben wie zu Luthers Zeiten
• Ritterzelt

Das diesjährige Thema des Denkmaltages ermöglicht zu zeigen, wie Denkmale als Geschichtszeugnisse und Informationsquellen fungieren. Indem sich Kunst und Architektur entwickelten, wuchs auch der Wunsch der Bauherren und Auftraggeber, Schönheit, Wohlstand und Macht, sei sie nun weltlich oder religiös geprägt, zum Ausdruck zu bringen. Jedes Denkmal gibt mit seinem geschichtlichen Hintergrund vielfältig Auskunft zu sozialen und kulturellen Verhältnissen, seiner Nutzung, der Vielfalt an künstlerischer und baulicher Qualität und selbstverständlich auch im Einzelfall den Ausdruck von Macht und Größe. Die nachhaltige Auswirkung auf die Kunst und Architektur in den reformierten Gebieten zeigt sich gerade zum diesjährigen Reformationsjahr und in der Auseinandersetzung Martin Luthers mit den Herrschenden zu seiner Zeit.

In der Stadtverwaltung koordiniert die Untere Denkmalschutzbehörde in Zusammenarbeit mit dem Ortskuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz die Vorbereitungen für den Denkmaltag.

Andrea T. | | Quelle:

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