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TARTUFFE wird wieder gezeigt

Molières unsterbliche Komödie „Tartuffe“ ist am kommenden Sonnabend, dem 3. März, um 19.30 Uhr wieder im Haus Eisenach des Thüringer Landestheaters zu erleben. Hans Burkia spielt den Titelhelden, der durch seinen scheinbar frommen Lebenswandel den reichen Bürger Orgon täuscht und sich in dessen Haus einnistet.
Das Vertrauen Orgons in den scheinheiligen, egoistischen „Betbruder“ ist so groß, daß er ihm nicht nur seine Tochter Mariane zur Frau verspricht, sondern auch seinen eigenen Sohn verstößt, enterbt und seinen ganzen Besitz Tartuffe überschreibt. Da es sich um eine Komödie handelt, wird die Katastrophe am Schluß natürlich doch noch abgewendet.
Das meistgespielte Stück des klassischen französischen Repertoires, das aus naheliegenden Gründen vom Klerus bitter bekämpft wurde, ist auch heute noch aktuell, denn der Typus des scheinheiligen Betrügers wird leider nie aussterben. Das glänzend aufgelegte Ensemble spielt in der Regie des Münchners Christoph Brück und im Bühnenbild von Hendrik Kürsten.
Karten sind noch an der Eisenacher Theaterkasse (Tel. 03691 / 256 219) erhältlich.

Rainer Beichler |

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