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Thüringer Museum bietet zum Lutherfest ermäßigte Eintrittspreise

Zum Lutherfest am kommenden Wochenende gelten im Thüringer Museum teils ermäßigte Eintrittspreise. Von den insgesamt fünf Einrichtungen des Museums bieten die Predigerkirche, das Stadtschloss am Markt und die Reuter-Villa Besuchern Ermäßigungen an.
Dies gilt für alle drei Tages des Lutherfests vom Freitag, 21. bis Sonntag, 23. August. Der Eintritt im Schloss beträgt damit an diesen Tagen 1,50 Euro, in die Predigerkirche 1,50 (Einzelbesucher) bzw. 1 Euro (Gruppen ab zehn) und in die Reutervilla 2 Euro.
Unverändert sind die Eintrittspreise im Museum „automobile welt eisenach“ und im Teezimmer des Kartausgartens.

Zusätzlich wird es in der Predigerkirche zum Lutherfest abends erweiterte Öffnungszeiten geben. Am Freitag, 21. und Samstag, 22. August ist die Einrichtung bis 22 Uhr geöffnet. Ansonsten sind die Einrichtungen des Thüringer Museums wie gewohnt geöffnet.

In der Predigerkirche ist zur Zeit die Sonderausstellung „Eisenach vor der Reformation. Klöster und kirchliches Leben in Luthers Pfaffennest“ zu sehen. Gezeigt werden Zeitzeugnisse aus dem Stadtarchiv, Ausgrabungsfunde und Leihgaben der Wartburg-Stiftung sowie eigene Bestände – Statuen, handbeschriebene Pergamente und auch eine Pietá aus dem ehemaligen Franziskanerkloster. Sie bieten einen Blick in die Stadtgeschichte bis zum 16. Jahrhundert, die stark von Klöstern, Kirchen, Hospitälern und Kapellen geprägt war.

Im Stadtschloss sind unter anderem Teile der Fayencen- und Porzellansammlung und der historischen „Schwan“Apotheke“ als Dauerausstellung zu sehen. Im Marstall läuft derzeit die Sonderausstellung „Der Strahl der Dichtersonne fiel auf sie …“. Den drei Frauen aus dem Umfeld des Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe, Charlotte von Stein, Luise von Göchhausen und Julie von Bechtolsheim ist diese Ausstellung gewidmet. Alle drei kamen aus Eisenach. Zu sehen sind Gemälde, Original-Briefe, Bekleidungsgegenstände und mehr, die das Leben der Frauen und ihre enge Beziehung zu Goethe dokumentieren.

In der Reuter-Villa wird zur Zeit eine Sonderausstellung gezeigt mit dem Titel: „Hans Sachs – ein Reformator in Wagners Oper Die Meistersinger von Nürnberg“. Gezeigt werden Exponate aus der hauseigenen Wagner-Sammlung. Darunter befindet sich neben dem Original-Theaterzettel der „Meistersinger“-Uraufführung 1868 in München auch die Chronik über Johannes Christoph Wagenseil (1633 bis 1705), die Wagner als wichtigste Quelle für sein Werk diente. Zudem zeigt das Museum Figurinen der handelnden Personen der Oper.

Rainer Beichler | | Quelle:

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