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Waldjugendspiele 2008 in allen Forstämtern

Die Waldjugendspiele sind zum festen Bestandteil der praktischen Umweltbildung für Thüringens Schulkinder geworden. Dies zeigt die rege Beteiligung in diesem Jahr. Die Waldjugendspiele werden auch im nächsten Jahr wieder in allen staatlichen Forstämtern Thüringens in Trägerschaft des Landesverbandes Thüringen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. stattfinden. Darüber sind sich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, das Thüringer Kultusministerium und das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt einig.

«Umweltbildung im Sinne nachhaltiger Entwicklung ist ein Schlüssel für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Mit den Waldjugendspielen werden Kinder und Jugendliche an den Wald und seine nachhaltige Nutzung herangeführt», so Staatssekretär Stefan Baldus. Ziel ist es, den Wald «mit allen Sinnen zu erleben» und Holz als besonderen und vielfältigen nachwachsenden Rohstoff schätzen zu lernen. Die Waldjugendspiele sind ein Beitrag zur Weltdekade «Bildung für nachhaltige Entwicklung», die von den Vereinten Nationen für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufen wurde.

In diesem Jahr beteiligten sich 403 Schulklassen mit 7509 Kindern. Erstmals führte auch die Thüringer Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei in Gotha die Waldjugendspiele für Gothaer Kindergärten mit großem Erfolg durch. Der Landesverband Thüringen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. unterstützt die Waldjugendspiele finanziell und logistisch.

Die Waldjugendspiele in Thüringen finden in Form eines spielerischen Wettbewerbes auf einem Waldparcours mit verschiedenen Stationen statt. Dabei wechseln sich sportliche Übungen, Erlebnis- und Wissensstationen ab. Auf dem ca. 3 km langen Parcours durch den Wald soll Wissen über Tiere und Pflanzen des Waldes, aber auch Schnelligkeit und Geschicklichkeit bewiesen werden. Was die Kinder im Heimat- und Sachkundeunterricht lernen, können sie zu den Waldjugendspielen direkt in der Natur erleben und vertiefen. Die Parcours werden dabei so angelegt, dass diese auch von Förderschulen und behinderten Kindern im Rollstuhl genutzt werden können.

Rainer Beichler | | Quelle: ,

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