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Walk will Runden Tisch zur Zukunft des Theaters

Der Oberbürgermeisterkandidat Raymond Walk hatte am 29. März zu einer weiteren Veranstaltung in der Reihe «Eisenach konkret – Raymond Walk fragt» eingeladen. Zu Gast war Thüringens Finanzminister Wolfgang Voß. Im Mittelpunkt des Abends stand die Diskussion über das Eisenacher Theater, aber auch andere Fragen zur Finanzpolitik von Stadt und Land fanden ihren Platz.

«Ich verstehe die große Unruhe bei allen Eisenachern über die Zukunft des Theaters sehr gut. Die sehr emotionale Debatte zeigt mir aber auch, dass wir einen anderen Umgang in der Politik dieser Stadt brauchen, eine bessere Kultur des Miteinander. Mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und einem Überbieten im ‚Verantwortung wegschieben‘ werden wir kein Problem lösen – schon gar nicht beim Theater», so Walk im Anschluss. Walk kündigte u.a. an, sich für einen Runden Tisch für die Zukunft des Landestheaters einzusetzen. «Alle Verantwortlichen müssen miteinander reden, statt übereinander. Ein Runder Tisch unter Führung des renommierten und allgemein geschätzten Rektors der Bauhausuniversität Prof. Dr. Christoph Stölzl kann aus meiner Sicht dazu beitragen, sachlich und fair nach Lösungen zu suchen. Prof. Stölzl ist ein unabhängiger und überall anerkannter Experte, der den Prozess mit großem Wissen begleiten kann und integrieren kann. Er hat einen breiten Erfahrungsschatz in Politik, Verwaltung und Kultur und würde einen solchen Dialog fair und auf Augenhöhe moderieren. Jetzt geht es darum, alle Beteiligten ins Boot zu holen. Am Dienstag werden erste Gespräche geführt, die konstituierende Sitzung des Runden Tisches soll am Donnerstag erfolgen.

Es kann und darf nicht sein, dass der Politstreit in Erfurt auf dem Rücken von Eisenach ausgetragen wird! Zuviel steht auf dem Spiel, unser Image und ruf als überregional bekanntes und geschätztes Theater, mehr noch die überaus engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landestheaters.»

Rainer Beichler | | Quelle:

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