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Wir protestieren anders

«Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.» Erklärte Aristoteles, einer der größten Denker des Abendlandes vor mehr als 2000 Jahren. Erwachsene des 21. Jahrhunderts dagegen verurteilen die «Jugend von heute» gern als apathisch, egoistisch und angepasst. Die meisten heutigen Teens und Twens haben beste Manieren, können Auslandsaufenthalte, Sprach- und EDV-Kenntnisse vorweisen und wirken verglichen mit der 68er Generation wenig aufsässig.

«Protest äußert sich heute in einer anderen, subtileren Weise, weil ja fast alles erlaubt ist.»
Meint Frank Ehrlich, der als Gastreferent am Donnerstag, 14. April um 19.30 Uhr im Eisenacher Theater am Markt über «Subkulturelle Jugend- und Protestbewegungen» referiert.

Im Rahmen der Themen-Spielzeit «Heimat – Kaff der guten Hoffnung» soll an diesem Abend über Protest und Anpassung, Engagement und Gleichgültigkeit diskutiert werden. Den Impuls für die Diskussion – zu der das Publikum herzlich eingeladen ist – liefert der Vortrag des Berliner Politik- und Sozialwissenschaftlers Frank Ehrlich.
Der 27-jährige arbeitet im Archiv der Jugendkulturen Berlin und ist als Referent für politische Bildung für das Jugendprojekt «Culture on the road» tätig, im Rahmen dessen in Schulen, Ausbildungsstätten und Jugendhäusern bundesweit «mobile» Projekttage zum Thema Jugendkulturen veranstaltet werden.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen/Club Eisenach statt.

Der Eintritt kostet zwei Euro. Kartenreservierungen und weitere Informationen unter www.theaterammarkt.de sowie unter der Telefonnummer 03691-7409470.

Rainer Beichler | | Quelle:

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