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Berka/Werra wird zur Filmstadt

Wartburg, Moskwitsch, Ladas, Trabi und MZ bestimmen zeitweise das Geschehen in Berka/Werra. Am Rathaus weht die DDR-Fahne, gegenüber gibt es «Obst und Gemüse». Aber auch um die Stadt an der Werra ist die «DDR-Zeit» wieder eingezogen. Polizei- und Stasi-Aktionen, Ballonflüge bestimmen gegenwärtig das Geschehen an der einstigen Grenze.

«Heimweh nach Drüben», die Dreharbeiten zu dieser MDR-Komödie laufen auf vollen Touren. Mit einer hochkarätigen Besetzung starteten am 13. Oktober 2006 die Dreharbeiten.
Wolfgang Stumph, Katrin Sass und Jürgen Tarrach spielen die Hauptrollen in der neuen Komödie. Katrin Sass und Wolfgang Stumph stehen zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera. Wolfgang Stumph: „Es war schon immer ein Wunsch von mir, mit Katrin Sass zusammen zu spielen. Ich freue mich, dass es bei diesem Projekt geklappt hat.“
Am Samstag war nun wieder Drehtag in Berka/Werra. Zunächst wurde vor und in einer Fleischerei gearbeitet. Stumph musste mehrfach mit einem blauen Wartburg-Tourist vor die Fleischerei fahren, dabei immer Dederonbeutel und Gelenktasche. Deshalb musste zeitweise der Verkehr gestoppt werden und es hieß „Ruhe wir drehen“.
Später wurde dann nochmals im Rathaus und einer Gaststätte gefilmt. In den Drehpausen gibt Wolfgang Stumph dem Team Geschichtsunterricht. Der Film spielt 1987, das seien 19 Jahre her, viele, die im Team sind, kennen die Zeit nur vom Erzählen. Kritisch beobachten auch die Einwohner das Geschehen in ihrer einstigen Fleischerei.

2007 wird der Film in der ARD zu sehen sein.

Der Inhalt:Stephan Busemann (Wolfgang Stumph) ist einer, der alles besorgen kann und den so schnell nichts umhaut. Doch dann kommt der Tag, der sein Leben restlos durcheinanderbringt. Wenige Tage vor seiner Hochzeit mit Eva Linde (Katrin Sass) ist Stephan zu Verwandtenbesuch bei seinem Bruder Hubert (Jürgen Tarrach). Der wird Fünfzig, und deshalb hat man ihm die Westreise erlaubt. Was Stephan nicht wusste, wird sein Verhängnis. Sein Sohn Martin (Steffen Groth) flüchtet am gleichen Tag mit seiner Frau Bettina (Winnie Böwe) per Heißluftballon in den Westen; das Material dafür hatte ausgerechnet Stephan besorgt. In den Augen der DDR-Behörden steht er nun als Fluchthelfer da. Aber auch in der BRD misstraut man ihm, denn einer, der um keinen Preis im Westen bleiben will, bei dem muss doch was faul sein. Und so gerät Stephan Busemann in eine verzweifelte Situation: Er kann nicht mehr zurück in die DDR zu seiner heißgeliebten Eva. Und da schmiedet er einen Plan …

Außerdem spielen u.a.: Bernd Michael Lade, Franziska Troegner, Udo Schenk, Rüdiger Vogler und Hilmar Eichhorn.

Regie führt Hajo Gies, der mit Wolfgang Stumph schon die MDR-Komödie „Ein Sack voll Geld“ drehte. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Uwe Wilhelm, Peter Gust und Hans-Werner Honert. Hinter der Kamera steht James Jacobs.

„Heimweh nach Drüben“ ist eine Produktion der Saxonia Media im Auftrag des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS. Gedreht wird noch bis zum 17. November 2006.

Wolfgang Stumph und Regisseur Hajo Gies (r.)

Rainer Beichler |

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