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Circus Probst gastiert in Eisenach

Oberbürgermeisterin Katja Wolf informierte heute die Öffentlichkeit darüber, dass vom 26. bis 30. September Circus Probst auf dem Festplatz Spicke in Eisenach gastiert. Der Zirkus reist mit insgesamt 81 Tieren an. Dazu gehören 26 Pferde und Ponys, vier Kamele, 14 Dromedare, sieben Lamas, sieben Rinder, fünf Zebras, acht Ziegen und zwei Emus. Außerdem findet im Zirkus eine Raubtiernummer mit zwei Löwen, vier Tigern und zwei Ligern statt.

Der Zirkus hatte bereits vor der aktuellen Diskussion im Stadtrat einen Vertrag mit der Stadt, betonte Katja Wolf. Dieser Vertrag hat Bestandskraft und wird von uns eingehalten, so Katja Wolf.

Im Eisenacher Stadtrat wird derzeit diskutiert, ob die Stadt weiterhin Flächen an Zirkusse mit Wildtierbestand vermieten darf oder nicht. Eine Entscheidung steht noch aus. Das Thema wird derzeit in den zuständigen Gremien diskutiert.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Prinz Karneval

    Man sollte im Eisenacher Stadtrat gleich Nägel mit Köpfen machen und neben dem Wildtierverbot ein Auftrittsverbot von Clowns und Pantomimen beschließen. Es gibt erwiesenermaßen viele nachhaltig bis ins Erwachsenenalter traumatisierte Menschen – und das nur weil sie diese Bilder von unlustigen Clowns und noch unlustigeren Pantomimen nie wieder aus dem Kopf bekommen….

    • Gast

      … und die Tiere sind „Prinz Karneval“ dabei egal? Oder ist das für die Tiere alles gar nicht so schlimm, sondern handelt es sich nur um das Geschwätz von überbesorgten Laientierliebhabern?

      • Bella

        Solche Leute wie Prinz Karneval gehen doch bestimmt zum lachen in den Keller, so wie der Typ sich hier äussert. Anderen ihre selbsternannte Meinung aufdrücken wollen aber von der Pro Seite die Meinungen nicht aktzeptieren. Von diesen Hobby Tierrechtlern gibt es jede Menge !

        • Heute schon gelacht?

          Ironie Bella! Lese doch bitte noch einmal den Text.

          • @heute schon gelacht

            Wieso Ironie? Es geht hier um ein ernstes Problem. Der fachliche Begriff lautet Childhood Clown Trauma. Ich selber wache manchmal schweißgebadet auf, weil ich von weissgeschminkten, dümmlich schauenden Menschen Träume, die sich an einer imaginären, unsichtbaren Wand lang tasten – das ist nicht lustig….

          • Heute schon gelacht?

            Ihr Kinder Clown Trauma ist therapiebar. Es besteht daher die Hoffnung auf eine vollständige Genesung.

          • S.Freude

            Ich weiss, dass das therapierbar ist. Aber wie weiter oben Gisela R. schon schrieb, wir brauchen mehr Empathie – nicht nur den Tieren gegenüber – nein die Menschen sind wichtig. Hier könnte der Eisenacher Stadtrat bundesweit zum zweiten Mal nach dem Abwahlbeschluss im Schulterschluss mit der NPD Geschichte schreiben: Ein prophylaktisches Clownverbot zur Verhinderung zukünftiger Childhood Clown Traumata wäre richtungsweisend.

          • Gast

            Dann müsste aber auch Kellerverbot her, Bella Freud. Sie tasten sich im (dunklen) Keller an der Wand entlang und plötzlich lacht es laut auf – zack, Trauma.

  • Zirkusdirektor vom Lindenhof

    Mich verwundert bei der aktuellen Diskussion: Sind all die jetzt laut aufschreienden Bürger als Kind nie in einem „Zirkus mit Wildtierbestand“ gewesen? Haben Sie damals schon laut geäußert: „Mama, Papa, ich will da nicht hin? Und was haben Sie in all den vergangenen Jahren zum Thema „Zirkus mit Wildtierbestand“ getan? Man könnte irgendwie vermuten: Es ist gerade hipp dagegen zu sein, also los geht es! Wer schreit lauter wie ich………….

    • Gast

      Es ist nicht „hipp“, gegen die tierquälerische Haltung von Tieren im Wanderzirkus zu sein, sondern es ist notwendig und moralisch geboten. Dazu muss ich überhaupt nicht schreien.

      • Felix Berg

        Wenn der Zirkus alle Auflagen einhält gibt es keine Tierquälerei. Es liegt immer beim Menschen wie er sich um ein Tier kümmert und sorgt. So manche Art von Tieren, ohne die Zuchtbemühungen von Zirkussen und Zoos, würden die Kinder nur noch aus Büchern mit Bildern kennen. Das was die meisten auf dem Teller haben an Tierischen Produkten wurde und weit mieseren Bedingungen groß gezogen. Auch Tierhaltung in der Stadt ist reine Tierquälerei, Katzen ohne Auslauf, Hundepfoden auf Asphalt.

      • Hinterfrager

        Vielleicht sollten Sie mal schreien, nämlich z. B. über das Elend der vergessenen Schweine in der Ferkelfabrik von Heideland bei Eisenberg, siehe auch Artikel im Allgemeinen Anzeiger vom letzten Wochenende „Das Schweigen der Schweine“ oder unter http://www.th24.de/schweine. Hier schauen alle weg, weil man ja sonst über sein eigenes Konsumverhalten mal nachdenken müsste. Wo bleibt der Aufschrei und die moralischen Bedenken bei Massentierhaltungen?

        • Gast

          Gegen vergessene Ferkel schreie ich gerne laut mit Ihnen mit. Mein Konsumverhalten werde ich aber nicht ändern, denn ich esse bereits kaum Fleisch und wenn, dann nur (ehemals :) glückliche Rinder aus Wilhelmsglücksbrunn.

    • Roman Lange

      Richtige Meinung!!! Gruß Roman Lange

  • vigilando ascendimus

    Bie solchen Diskussionen im Eisenacher Stadtrat (und das schon über Jahre) ist es kein Wunder, dass sich kein Nachbarort freiwillig in die Stadt Eisenach eingemeinden lassen will. Ich würde behaupten, die meisten der 1922 und 1994 eingemeindeten Orte würden sich auch viel lieber aus Eisenach wieder ausgemeinden lassen und sich im Rahmen der Gebietsreform einer funktionierenden Umlandgemeinde anschließen.

    • Gast

      Gemeinden, die „austreten“ wollen, weil im Stadtrat über Tierschutz diskutiert wird. Sehr überzeugend, vigilando, sehr überzeugend!

      • vigilando ascendimus

        Es gibt in der Bundesrepublik und der Europäischen Union unzählige Tierschutzvorschriften, viele durchaus sinnvoll, aber eben auch unzählige unsinnige. So ist es Zoos oder den Falknereien oder auch dem Wildkatzendorf verboten, Lebendfutter zu verabreichen. Ergebnis: Es werden tote eingefrorene Hühnerküken verfüttert.

        Nun kann man sich trefflich darüber streiten, ob das, was Bundestag, Europäische Kommission und Parlament in Punkto Tierschutz beschließen oder das was Ministerien und Staatsverwaltungen diesbeszüglich ver- oder anordnen, ausreichend ist oder zu weit geht. Aber dort gehört die Diskussion hin, nicht in die Stadträte von Erfurt und Eisenach!

        Zu unterstellen oder zu suggerieren, dass die Zirkusbetriebe mit Wildtieren alle gegen den Tierschutz verstießen oder gar wildlebende Tiere quälen würden, ist diskriminierend.

        Es ist schon fragwürdig, wie linke Parteiengliederungen (links hier im Sinne von rot-rot-grün und anderen), bei denen das Diskriminierungverbot von Menschen plakativ ganz oben steht, im Einzelfall so diskriminierend gegen Menschegruppen, hier gegen Menschen, die vom Zirkus leben, vorgehen. Kein Wunder, dass sie nun ungewollt von ganz rechts Unterstützung erhalten.

        • Hoffnungsschimmer

          Ein Sonnenstrahl am Horizont! Dieser macht Mut die Stadt doch noch nicht gleicht zu verlassen.

        • Gast

          Na, lassen wir die Kirche mal im Dorf (bzw. diskutieren nicht auf der „großen“ politischen Ebene, sondern an der Sache). Auf der Ebene Eisenachs geht es doch darum, dass der städtische Veterinär im Einzelfall – also wenn etwa wieder mal ein Zirkus mit einem Löwenkäfig hier ankommt – prüft, ob die von höherer Ebene erlassenen Tierschutzgesetze eingehalten werden. Der Veterinär geht also zum Löwenkäfig und schaut sich an, ob die Haltung den Tierschutzvorschriften entspricht. Ich finde es gut, dass hier derzeit eine Diskussion in Öffentlichkeit und Stadtrat stattfindet, die hier ganz genau hinschauen will und den Tierschutz in den Blick nimmt und ernst nimmt. Das stärkt auch dem Veterinär den Rücken, wenn dieser mal eine einschränkende Entscheidung treffen muss. – Sie haben in der Tat Recht, dass es problematisch wäre, würde der Stadtrat / die Stadt eine Art Grundsatzbeschluss fällen, der jegliche künftige Verpachtung von öffentlichen Plätzen an Zirkusbetriebe untersagen wollte. Denn jeder hat grundsätzlich das Recht, eine solche Genehmigung zu erhalten, um seinem Zirkusgewerbe nachzugehen. Die Stadt darf definitiv nicht den Zirkus per se als Verstoß gegen den Tierschutz einstufen, alle Zirkusse nicht unter „Generalverdacht“ stellen. Das würde sie aber tun, würde sie beschließen, künftig überhaupt keine Zirkusse mehr zuzulassen. Aber die Stadt darf (und muss!) bei der Vergabe einer Genehmigung in jedem Einzelfall genau prüfen, ob der Tierschutz gewahrt ist und muss ggf. Auflagen erteilen oder die Genehmigung eben auch mal versagen. Und genau das würde ich begrüßen – dass die Stadt ihrer Kontrollpflicht gründlich nachkommt. Denn dies gebietet das Gesetz. – Spannend würde sein, ob sich ein solches, gerade vom Erfurter Stadtrat beschlossene Verbot würde halten können. Dazu müsste aber ein abgewiesener Zirkus im Einzelfall klagen, wozu es nicht kommen wird, das es in Erfurt wohl gar keine geeigneten Flächen gibt (was das Erfurter Verbot ein wenig absurd erscheinen lässt. In Eisenach wäre das jedoch anders. – Nach so viel übereinstimmender Meinung (oder nicht?) zu letzt aber noch, vigilando: Die eingefrorenen Hühnerküken müssen beim Verfüttern nicht mehr leiden, vor dem Einfrieren wurden sie (hoffentlich) ordentlich betäubt. Das ist der große Unterschied zur Lebendverfütterung und macht die EU-Vorschrift schon (ein wenig?) sinnvoll?

  • Gisela Rexrodt

    Nein, ich war nur einmal im Zirkus – als Kind. Später konnte ich mein Unbehagen so ausdrücken: Amüsiert es mich, Elefanten auf Hockern sitzen zu sehen? Finde ich Affen mit Hüten lustig, oder Bären, die durch furchtbarste Quälerei dazu gebracht werden, auf zwei Beinen zu laufen? (Sie werden als Jungtiere so angekettet, dass sie sich strangulieren, wenn sie nicht aufrecht stehen.) Wer weiß, wie alle diese Tiere zu diesen „Kunststückchen gebracht werden?) Früher gab es die Schau der Völker, da zeigte man Menschen, die anders aussahen als der Europäer. Hat die Leute auch amüsiert. Ich glaube, wir können unseren Kindern anders Tiere nahebringen, ohne entwürdigende Kunststückchen. Und zum Clown-Verbot usw.: Ich wüsste nicht, dass ein Mensch erst eingefangen, hinter Gittern und in Fesseln gehalten werden muss, um den Clown zu spielen. Empathie ist heute nicht mehr gefragt, gleich wem gegenüber.

    • Phlegias

      Fein, sehe ich genau so. Wenn es alle so sehen würden käme auch nie wieder ein solcher Zirkus nach ESA. Da es allerdings doch immer noch mal einen solchen zu uns verschlägt, würde ich mal so ins Blaue vermuten, daß es ein paar Mitbürger gibt die diese Sache anders sehen. Denen mangelnde – oder sogar nicht vorhandene – Empathie zu unterstellen ist zwar momentan ziemlich hip, zeugt aber von einem ganz schlechten Stil.
      ….wo kommen wir auch hin wenn es jemand wagt eine andere Meinung zu haben als der Mainstream….*Kopfschüttel
      Nur frage ich mich immer mal wieder: wo sind denn die ganzen Tierschützer, wenn hier große Hunde in Neubauwohnungen gehalten werden? Ach ja: die zahlen ja Hundesteuern und sind evtl auch noch Wähler. Und außerdem: was juckt mich der Balken im eigenen Auge wenn ich den Splitter im Auge des Anderen lauthals verkünden kann.
      ein schönes WE wünsche ich

      • Gast

        Ich kann Frau Rexrodt durchaus zustimmen. Sie argumentiert sehr überzeugend, dass hinter jeder Dressurnummer eine lange Geschichte der Qual für das Tier steht. Und ich finde auch, dass wir das unseren Kindern beibringen müssen, sich nicht blenden zu lassen, sondern selbst mal kritisch nachzudenken. Sprechen wir mit den Kindern drüber, erklären wir ihnen, wie oft man dem Elefanten Schmerzen zufügen musste, bevor sein Wille gebrochen war. Unsere Kinder sind hier sehr feinfühlig und durchaus schlau. Würden Sie – Phlegias – ihrem Kind hier die Wahrheit nicht verschweigen, dann hätte das Kind überhaupt keine Lust mehr auf Zirkus.
        — Für die angeblichen Mitbürger, Phlegias, die angeblich trotzdem sich über Zirkustiere amüsieren möchten, habe ich vor einem solchen Hintergrund kein Verständnis. – Und falls Sie, Phlegias, bei sich in der Nachbarschaft meinen, einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu wittern („große Hunde in Neubauwohnungen“), dann melden Sie das doch, das wird dann geprüft. Vemutlich gilt die Hundehaltung in Wohnungen aber nicht als problematisch.

        • Dauergast

          Jetzt kommen wir doch zum Punkt: Wenn der Zirkus genau wie der Hundehalter die geltenden Tierschutzbestimmungen einhält, braucht es doch kein Verbot oder einen Stadtratsbeschluss? Oder die Tierschutzgesetze im Fall des Zirkus, dann aber auch bei der Hunde- und Katzenhaltung in Stadtwohnungen sind falsch und gehören geändert. Jeden Tag werden Hunde an Halsbändern (im Sommer auf heißen Asphalt) durch unsere Stadt gezerrt (verrichten ihre Notdurft, die so oft keiner wegräumt) – ist das artgerecht für ein ursprünglich im Rudel lebendes Tier, welches sonst ein großes Revier durchstreift?? Sicher nicht. Und am schönsten ist die Doppelmoral, die auch einige im Forum zur Schau stellen: Tierschutz im Zirkus JA- aber mein eigener Hund ist davon nicht betroffen, der kann weiter auf dem Sofa liegen und durch meine Gnade zum Scheixxen am Hals gewürgt über den Bürgersteig gezogen werden, dem gefällt sein Leben, gelle ;-)

          • Selber Dauergast

            Hunde sind das Produkt jahrhundertelanger Züchtungen des Menschen. Das Ergebnis ist kein Rudeltier mehr, sondern ein Begleiter des Menschen. Insofern ist Hundehaltung durchaus „artgerecht“. Wenn Bello allerdings durch die Stadt gezerrt wird, ist das nicht schön, da gebe ich Ihnen recht. Und wenn der Zirkus sich an die Regeln hält, ist das durchaus auch in Ordnung. Wobei sich Regeln freilich im Lauf der Zeit auch wandeln. Ein Wildtierverbot in Zirkussen ist meines Wissens eher (noch?) Zukunftsmusik und der zur Einführung eines solchen berufene Instanz sicher nicht der Eisenacher Stadtrat, sondern eine „höhere Instanz“.

        • Phlegias

          Hm, vermutlich ist auch die Zirkustierhaltung nicht problematisch. Sonst würde sich sicher ein besorgter Bürger beim Amt melden. Womit sich die Katz in ihren Schwanz beißt. Ich meine genau diese Doppelmoral: Tierhaltung im Zirkus (Splitter im Auge des Nächsten) und Hunde/Katzenhaltung in nicht geeigneten Wohnräumen (Balken im eigenen Auge) – finde ich beides Übel. Da aber der Gesetzgeber offensichtlich beides so toleriert, muß es wohl so korrekt sein.
          Anderen aber deshalb mangelnde oder nicht vorhandene Empathie zu unterstellen halte ich für gewagt.
          Was sind „angebliche Mitbürger“? Verständnis kann man für solches Amusement von mir auch nicht erwarten….aber das ist halt meine private Meinung.

          einen schönen Abend noch

  • Kunstwerk

    Für zukünftige tierfreie Zirkusveranstaltungen bietet sich die bunte Natursteintreppe von der Marienstraße zur Beethovenstraße an. Eine eindrucksvolle Kulisse. Da die angeblich wasserlösliche Farbe nun doch sehr witterungsbeständig ist, könnte vielleicht bis zu einer „eigentlich schon heute“ anstehenden Sanierung, die Farbe durch das Publikum abgetreten sein. Nicht auszudenken, wenn die klamme Stadkasse auch noch für die Farbentfernung die Kosten zu tragen hätte. Wobei, hierbei helfen dann bestimmt all die Künstler, die einerseits sehr engagiert sein, aber irgendwie jeden Respekt vor Eigentum…vermissen lassen. Sollte der Zirkus dann durch welche Bestimmung/Verordnung nicht auftreten dürfen, so bietet das Haus im Blickfeld vor den Treppenstufen auch eine interessante Darbietung. Gelegentlich sogar mit dem Aufzug unzähliger blau/weiß geschmückter Fahrzeuge. Wie nennt sich eigentlich das Musical, welches dort aktuell aufgeführt wird?

    • Gast

      Ich mag bunte Städte.

      • Kunstwerk

        Auch in der Konsequenz, dass Ihr Rad, Auto, Haus….von Künstlern ohne Ihre Mitsprache künstlerisch (nach dem Rerum der Künstler) gestaltet wird?

        • Gast

          Das sicher nicht. Doch Ihnen gehört nicht die Treppe, oder doch?

          • Kunstwerk

            Das bedeutet Sie billigen es, wenn eine städtische Treppenanlage (nach dem Geschmack von Künstlern) mit angeblich wasserlöslicher Farbe gestaltet wird, dies sich aber nun doch als sehr wasseresistent erweist? Wer sollte nach Ihrer Meinung die Kosten für die Farbentfernung vor einer möglichen Sanierung tragen? Oder sollten hierfür Fördermittel, geplante Gelder für Kinderkrippen…..aufgewendet werden?

          • Gast

            Es ist irrelevant, was ich „billige“ oder nicht billige. Die einzige Person, die darüber zu entscheiden hat, ob sie den Eingriff in ihr Eigentum hinnimmt oder nicht ist der Eigentümer.
            Allgemein bin ich der Ansicht, dass es in Eisenach mittlerweile überhaupt kein Problem mehr zu sein scheint, sich des Nachts durch die Straßen zu schleichen und in aller Seelenruhe überall seine Schmierereien anzubringen. Ich habe den Eindruck, dass in der einen Woche die „rechten“ Schmierfinken ihre dämlichen Parolen verteilen, nur damit in der nächsten Woche die „linken“ Schmierfinken diese wieder mit ihren eigenen Paraffen oder wie man das nennen soll übermalen, und wechselweise immer so weiter. Erst neulich muss jemand mit einem Eimer blauer Farbe durch die gesamte Innenstadt spaziert sein, sein Weg lässt sich durch blaue Farbspritzer nachvollziehen – und der Weg führt wirklich durch die gesamte Stadt. Also das darf doch wirklich nicht sein, dass jemandem, der einen derart ausführlichen „Spaziergang“ macht, dabei nicht die Polizei „in die Quere kommt“. Schlafen die? Wann sind Sie das letzte mal einer Polizeistreife begegnet? Ein Ort der Schmierereien liegt direkt unter einer privaten Überwachungskamera. Kommt mal jemand auf die Idee, den Mitschnitt auszuwerten? – Ok, aber wie gesagt, wenn es niemand anzeigt, wenn etwa die EVB es dulden, dass ihre Verteilerkästen ständig beschmiert werden und sie nicht darauf bestehen, dass der Schädiger ausfindig gemacht und zur Kasse gebeten wird … – und da haben Sie die Antwort auf Ihre Frage, ob Fördergelder für die Beseitigung verwendet werden sollen: Nein. Wer etwas beschädigt, der hat für den Schaden aufzukommen.

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