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Eisenach hat in Werdau guten Namen

Fragt man zum Oldtimertreffen in Werdau nach Gästen aus Thüringen, kommen nicht etwa die zahlreichen Wartburgfahrer zu Wort, sondern die Herren Sänger. Michael Sänger und sein Vater gehören mit ihren Fahrzeugen schon zum festen Inventar der traditionellen Oldtimertreffen in Werdau. An diesem Wochenende waren sie mit einem S-4000 Minol-Tankwagen und einer Feuerwehr auf W50 Basis mit Ballonreifen in Werdau dabei. Aus der Wartburgregion waren weiterhin Uwe Adam mit seinen Oldtimern im sächsischem Werdau. Aus Thal und Sättelstädt kamen weitere Lkw und Wartburgs zum Treffen.
Über 500 Nutzfahrzeuge, Pkw, Militärfahrzeuge, Traktoren, Mopeds, Busse und Motorräder konnten man in Werdau bestaunen.
Jedoch war das 11. Treffen nicht mehr am tradionellen Ort, der Geburtsstätte von S 4000, H3a, H6 und G5, der VEB „Ernst Grube“. Dort erfolgt einen Umgestaltung der Gewerbeflächen, deshalb zog das Treffen ins benachbarte Gewerbegebiet Steinpleis.
Tausende Menschen besuchten die einzigartige Schau und es wurde erneut ein Ausflug in die Geschichte. Da marschierten Volkspolizisten auf der Straße, es gab Strafzettel und Soldaten drehten in ihren russischen und DDR-Jeeps ihre Runden.
Alle Fahrzeuge waren liebevoll erhalten und teilweise neu aufgebaut worden. Viele der «Schätzchen» sahen neuer aus, als sie einst gekauft wurden.
Besonders auffällig, viele junge Leuten haben sich die Nutzwagen-Oldtimer zum Hobby gemacht und viele Betriebe besinnen sich mit ihren Oldtimern auf ihre Geschichte.
Ein Oldtimer-Bus rollte aus der Schweiz ins Sächsische und auf dem Weg aus Holland ist ein Eagle USA V8 Detroit Diesel (1972) unterwegs leider liegengeblieben.
In Werdau waren Fahrzeuge bis Baujahr 1977 zugelassen.
Den Abschluss des 11. Oldtimer-Treffen bildete traditionell ein Corso durch Werdau.

Aus Thal angereist

Rainer Beichler |

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