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Engelbert Wrobel präsentiert: „Swingin‘ Ladies + 2“

Samstag, den 23. April 2016  20:30 Uhr • Alte Mälzerei Eisenach, Jazzkeller Posaune

Den musikalischen Bogen „From Joplin to Jobim“ schlägt der Musiker Engelbert Wrobel bei seinem neuen Bandprojekt Swingin’ Ladies + 2. Am 23. April präsentiert er im Eisenacher Jazzkeller das neue Album des einzigartigen Quartetts mit zwei Pianisten, einer Bassistin und Sängerin sowie dem Mann an der Klarinette und dem Saxofon.

„Musik muss bei Menschen Gefühle ansprechen. Und wenn man Musik nicht versteht, kann man sie auch nicht fühlen. …Ich mag eine sehr melodische Musik…Das gilt für den Jazz der 20er bis 40er Jahre. Die Menschen sollen eine schöne Zeit bei unseren Konzerten haben.“ – sagt der außergewöhnliche Klarinettist Engelbert Wrobel.

Und so reicht das Repertoire, das an dem Abend im Jazzkeller zu hören ist, von Scott Joplin (1867-1917), dem wohl bedeutendsten Ragtime-Komponisten, über Hot-Jazz und Swing á la Benny Goodman sowie Boogie Woogie und Blues bis hin zum Bossa, dessen berühmtester Protagonist bis heute Antonio Carlos Jobim (1927-1994) war. Von ihm stammen berühmte Melodien wie „The Girl From Ipanema“ und „Desafinado“.

Seine Musiker hat Wrobel bei gemeinsamen Auftritten kennengelernt: „Der australische Bassistin und Sängerin Nicki Parrott bin ich bei einer gemeinsamen Tour begegnet. Durch ihre Erfahrung mit den verschiedensten Stilistiken hat sie ein unglaubliches Repertoire und weiß, wie eine Rhythmusgruppe funktioniert. Ihre Auffassungsgabe und ihr absolutes Gehör sind sensationell und sie ist ein guter Teamplayer“, lobt der Wrobel die Kollegin von Down Under.

Den Mailänder Paolo Alderighi hat Wrobel in Japan kennengelernt und arbeitet seitdem regelmäßig mit ihm zusammen. Er wird bei der Tour durch Deutschland, Italien und die Schweiz gemeinsam mit seiner Frau, der Amerikanerin Stephanie Trick, am Flügel sitzen. „Ich liebe es, beide zusammen zu hören. Sie sind meine Inspiration. Jeder ist für sich ein fabelhafter Musiker, aber zusammen spielen sie ein vierhändiges Stride-Piano, wie es noch niemand zuvor getan hat. Wenn beide am Flügel sitzen, entsteht eine unglaubliche Energie“ Es sei schwer, die beiden für eine Tour zu bekommen, da das Paar inzwischen seinen Wohnsitz in die USA gelegt hat.

Nicki Parrott „könnte jeden dazu bringen, Jazz zu lieben“ (Cabaret Szene 2013).

„Sie hat diese spezielle Gabe, die man nicht in einem Musikladen kaufen kann (Les Paul). „ ……auch auf die Gefahr hin, als Chauvinist bezeichnet zu werden: Parrott ist die Lady-Bassistin und Sängerin, deren Schönheit mit ihrer Musikalität übereinstimmt.“ (Downbeat November 2010).

„Es gibt nur einige wenige Künstler, die Star-Qualitäten haben. Es ist eine Kombination von Talent und Charisma, die sie dazu befähigt, sich aus einer Gruppe abzuheben und ein Publikum zu begeistern.“ (Joe Lang)

Stephanie Trick „beherrscht die Kunst des Stride Piano Stils“ vermerkt der Rezensent Jack Rummel. Mit einem swingenden Stil, der sowohl Boogie Woogie und Blues der späten 1920er Ära, als auch Fats Waller und Ralpf Sutton umfasst, hat Stephanie in vielen Teilen der USA, Europa und Japan zu den verschiedensten Anlässen konzertiert. Ihre „Live-CD“ gewann den „New Talent Prize 2011“ des Hot Club of France.

Der legendäre Pianist Dick Hyman schrieb über sie: „Eines der schönsten Geschenke welches in der letzten Zeit der Jazz Piano Szene beschert wurde, wir könnten nicht erfreuter sein.“

Engelbert Wrobel „ist ein Meister der Authentizität. Sein vollendetes Klarinettenspiel verbindet höchste musikalische Ansprüche mit bekennender Lebensfreude zu einer unvergleichlichen Bühnenpräsenz.“

„….Engelbert Wrobel als Magier der Klarinette…“

„Wrobel spielt Goodman nicht einfach nur nach, seine Interpretation reflektiert immer perfekt den Geist des großen Bandleaders. Wir hören Goodman auf Engelsflügeln weitergetragen ins 21. Jahrhundert. Fabulös was Wrobel da aus seinem Instrument zaubert.“

„Lassen Sie sich nicht durch den Namen täuschen. Engelbert Wrobel ist ein deutscher Holzbläser, der einen Sturm entfachen kann.“ (The American Rag)

„…spielte sich Engelbert Wrobel in einen einsamen Rang. Dieser begnadete Musiker ging mit so viel Spaß aber auch Eleganz zu Werke, dass das Vergnügen daran einem wie Konfekt auf der Zunge zerging.“ (Bocholter Zeitung)

Das Lineup wird durch den italienischen Pianisten Paolo Alderighi bereichert, der seit 2005 musikalischer Partner von Engelbert Wrobel im „International Hot Jazz Quartet“ ist. Der bekannte amerikanische Jazz Rezensent Michael Steinman beschreibt Paolo folgendermaßen: „Obwohl einige Paolo als Jazzpianisten, tollen jungen Musiker oder überdurchschnittlich begabten Improvisateur betiteln, so ist seine wahre Charakterisierung sowohl einfacher als auch tiefgreifender. Paolo ist Könner und Künstler der Schönheit kreiert. Seine Musik berührt, ist voller Überraschungen und verbreitet Licht.“ Zusammen mit Stephanie Trick, mit der er auch verheiratet ist, spielen beide ein vierhändiges Classic Jazz Repertoire, welches auf bisher 2 CDs veröffentlicht wurde: „Two for One“ und „Sentimental Journey“.

Eintritt:
Erwachsene 21 Euro
Clubmitglieder 16 Euro
Schüler/Studenten 12 Euro

Andrea T. | | Quelle:

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