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 | Bildquelle: Paul-Philipp Braun

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Bildquelle: Paul-Philipp Braun

Himmelfahrt im Regen

Gleich mehrere Liter Regenwasser waren es, die der Deutsche Wetterdienst für den gestrigen Himmelfahrtstag in der Wartburgregion vorhergesagt hatte. Und in der Tat, bis in die Nachmittagsstunden schienen sich die Wolken vielerorts komplett auszuleeren.
Die Wandertruppen, welche am Donnerstag durch die Wälder zogen hingegen störte dies oft wenig und so blieb die gute Laune der meisten Männertags-Ausflügler ungebrochen.

«Allerdings ist es mit dem Bollerwagen etwas schwierig, wenn es durch den Schlamm geht», erklärte Manfred aus Eisenach, der mit ein paar Freunden auf dem Rennsteig unterwegs war. Auch Gerlinde Lapp aus Heidelberg ärgerte sich nur wenig über das Wetter. «Bei Sonnenschein kann ja jeder den Thüringer Wald erkunden», berichtete die Rentnerin, welche jedes Jahr mit Freunden aus Stuttgart nach Eisenach kommt und dort das Himmelfahrtswochenende genießt.

Nur wenig Positives konnten wiederum die hiesigen Gastwirte dem Regen und den verhältnismäßig niedrigen Temperaturen abgewinnen. Denn obwohl einige Wanderer und Himmelfahrtsgruppen in der ganzen Region unterwegs waren, blieb der große Ansturm auf Bier und Bratwurst in diesem Jahr aus.
So war es beispielsweise das Gasthaus auf dem Großen Hörselberg, wo der traditionelle Vatertags-Ansturm, trotz Blasmusik und Tanz im Festzelt, ausblieb. Auch im Ruhlaer Hubertushaus waren es verhältnismäßig wenige Gäste, die einkehrten und ihren Feiertag bei einem Glas Bier auf der Bierzeltbank genossen. Ähnlich sah es auch auf der Hohen Sonne und der Eisenacher Sängerwiese aus. Lagen im Jahr 2014 noch mehrere hundert Gäste auf der Wiese vor dem Gasthaus und entspannten in der Sonne, so waren es 2014 verhältnismäßig wenige Wanderer, die einkehrten.

Viel zu tun wiederum hatten die Helfer von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Zahlreiche Einsätze mussten am Himmelfahrtstag gefahren werden. Dabei reichte deren Spektrum vom Verkehrsunfall bis zur Alkoholvergiftung, wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage von EisenachOnline.de mitteilte.

Auch die Kollegen mussten für ein Männertagsfoto herhalten.

Foto: ©Paul-Philipp Braun

Obwohl man bei dem gestrigen Wetter eigentlich keinen Hund vor die Türe schickte...

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Romy Rübesam aus Berlin wurde selber "Opfer" des Schlamms und befreite sich auf dem Hubertushaus von diesem.

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Auch diese Wandertruppe war guten Mutes, obgleich das Wetter auf dem Großen Hörselberg nicht sehr einladend war.

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Ausgerüstet mit Kapuze und wasserfesten Wanderstiefeln machte sich auch die Freiwillige Feuerwehr aus Laucha auf den Weg.

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Ein Dreigangmenü für die Wanderer gab es auf dem Hubertushaus in Ruhla.

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Auch Fischbrötchen gab es auf dem Hörselberg.

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Den Männertag zu ihrem Tag machte diese Frauengruppe auf der Sängerwiese.

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Verhältnismäßig viele Familien waren am gestrigen Himmelfahrtstag unterwegs.

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Viele Gäste waren auf die Sängerwiese gekommen, obgleich der große Ansturm in diesem Jahr ausblieb.

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Einen eigenen kleinen Bratwurstgrill hatten diese beiden jungen Männer auf der Sängerwiese aufgebaut. Dabei tat das Wetter nichts zur Sache.

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Verhältnismäßig wenige Bollerwagen waren gestern auf den Wanderstrecken der Region zu sehen. Grund dafür waren vor allem die schlammigen Wege.

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Auf der Hohen Sonne gab es für die tapferen Wanderer die traditionellen Vatertagsorden.

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Guten Mutes waren auch diese jungen Männer, welche sich auf dem Großen Hörselberg mit Bier und Bratwurst stärkten.

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Paul-Philipp Braun |

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