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 | Bildquelle: © Rose/Agentur Sündenfrei

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Bildquelle: © Rose/Agentur Sündenfrei

In neun farbenprächtigen Bildern beleuchtet der „Lutherzug“ auf dem Eisenacher „Lutherfest“ das Leben und Wirken des Reformators

Die beiden „Lutherzüge“ und der „Pestzug“ am Freitag bilden das inhaltliche Kernstück des historischen Mittelalterspektakels „Luther – Das Fest“ am kommenden Wochenende (19. bis 21. August) auf dem romantischen Festspielgelände zwischen Schlossberg und Schiffplatz

In neun unterschiedlichen Bildern wird der „Lutherzug“ am Samstag und Sonntag beim historischen Mittelalterspektakel „Luther – Das Fest“ in Eisenach prägnante Eckpunkte aus dem Leben des Reformators darstellen. Jedes Motiv zeigt in bewegten Bildern kleine Szenen aus Luthers Lebenswelt, wobei Martin Luther und die ihn umgebenden historischen Figuren von den Schauspielern Matthias H. Herzer und Ernest Goldhahn, den früheren „Lutherschauspiel“-Darstellern Lutz Leyh und Tobias Bernhardt sowie den einheimischen Komparsen verkörpert werden. Der „Lutherzug“ wird am Samstag, 20. August, 20.30 Uhr, sowie am Sonntag, 21. August, 16.45 Uhr, durch den gesamten Park zur Festspielbühne rollen, wo das Publikum darüber hinaus Musik und Kämpfe erleben kann. Ergänzt wird der „Lutherzug“ durch den schaurigen und nicht minder spektakulären „Pestzug“ am Freitagabend, 19. August 2016, 21 Uhr, der an die Schrecken des Schwarzen Todes und dessen Folgen für die Eisenacher Bevölkerung erinnert.

Der von der Festspielbühne aus moderierte „Lutherzug“ beginnt mit dem Thema „Luthers Schulzeit in Eisenach“ und widmet sich dann dem legendären Blitzschlag bei Stotternheim, in dessen Folge der junge Martin Luther in das Augustinerkloster der heutigen Landeshauptstadt Erfurt eintrat. Über den Ablasshandel des Dominikanermönchs Johannes Tetzel, den Thesenanschlag an das Tor der Wittenberger Schlosskirche und der Eröffnung des Ketzerprozesses unter Papst Leo X. zur Exkommunizierung des rebellischen Mönchs gelangt der „Lutherzug“ thematisch zur Entführung Martin Luthers auf die Wartburg, der Bibelübersetzung und der Flucht der Nonne Katharina von Bora aus dem Kloster. Die letzten beiden Bilder beschreiben den Bauernkrieg und den Konflikt des Reformators mit Thomas Müntzer sowie seine an den Grundmauern der katholischen Kirche rüttelnde Hochzeit mit Katharina. Auf der Bühne ergänzen Dialoge und Sprechszenen die Darstellungen der Wagen und Laufgruppen. Neben Martin Luther, Katharina von Bora, Papst Leo X. oder Johannes Tetzel werden Schulkinder, Ritter, Kardinäle, Mönche und Feuerspucker mitwirken – ein gleichermaßen lehrreiches wie unterhaltsames Spektakel, das bei allen Besuchern des diesjährigen „Lutherfests“ sicher ebenso lange in Erinnerung bleiben wird.

Gemeinsam mit dem „Pestzug“ bildet der „Lutherzug“ den inhaltlichen Dreh- und Angelpunkt der nunmehr sechsten Auflage des historischen Mittelalterspektakels „Luther – Das Fest“, das nach sechsjähriger Pause an diesem Wochenende zu neuem Leben erweckt wird – sehr zur Freude der vielen Freunde mittelalterlicher Kultur und Lebensweise, die die dreitägige Veranstaltung seit jeher mit ihren originalgetreuen Gewandungen und Kostümen bereichert haben. Viele der Spielszenen um Luther, die das Programm abrunden und unter anderem die Ablasspredigt von Johannes Tetzel, Luthers standhaftes Auftreten auf dem Reichstag in Worms oder den blutigen Bauernkrieg beleuchten, finden direkt im Publikum statt. Die Besucher treffen auf dem Festspielgelände nicht nur auf Müntzer, Tetzel oder Friedrich den Weisen, sondern natürlich auch auf Martin Luther selbst und seine Gattin Katharina von Bora.

© Rose/Agentur Sündenfrei

Foto: © Rose/Agentur Sündenfrei

Zwischen der Kreuzkirche am Schlossberg und der alten Stadtmauer am Schiffplatz entführt ein großer Markt in die Zeit um 1521, als Luther auf der Wartburg Zuflucht fand. Im Park rings um den alten Friedhof wird an den drei Tagen auf vier verschiedenen Bühnen und Aktionsflächen Theater gespielt, gefochten, musiziert und getanzt. An die 60 Händler und Handwerker werden im Parkgelände zwischen Schlossberg und Schiffplatz aufgestellt, darunter so außergewöhnliche Gewerke wie Instrumentenbauer, Schmied, Drechsler oder Steinmetz. Für anspruchsvolle Unterhaltung sorgen Artisten wie der Eisenhans oder Walter von der Heide sowie zahlreiche Mittelaltermusiker wie „Schabernackrakeel“ und „Scharlatan“, Stelzenläufer, Feuerspucker oder Gaukler.

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Das historische Mittelalterspektakel „Luther – Das Fest“ öffnet am Freitag, 19. August, von 17 Uhr bis Mitternacht seine Pforten. Am Samstag wird das idyllische Festspielgelände von 11 Uhr bis Mitternacht geöffnet sein, am Sonntag noch einmal von 11 Uhr bis 19 Uhr. Erwachsene zahlen 8 € Eintritt, Kinder die Hälfte. Historisch gekleidete Gäste erhalten einen Rabatt von 2 €. Familien und Alleinerziehende zahlen nur für das erste Kind. Für alle weiteren Kinder und Kinder im Vorschulalter ist der Eintritt frei. Hunde an der Leine sind gestattet. Die Preise für das Wochenend-Ticket belaufen sich auf 15 Euro (Erwachsene) und 10 Euro (Kinder). Historisch gekleidete Besucher erhalten auf das Wochenendticket ebenfalls 2 € Rabatt.

Die Eingänge befinden sich am Schiffplatz an der alten Stadtmauer (neben der Eisenacher Stadtbibliothek) sowie am Schlossberg an der Kreuzkirche. Auswärtigen Besuchern wird empfohlen, die zahlreichen ausgewiesenen Parkplätze im Stadtgebiet sowie den Personennahverkehr zu nutzen. Das Festspielgelände ist fußläufig gut zu erreichen. Rollstuhlfahrer nutzen bitte den Eingang Schiffplatz, dort befindet sich auch ein geeignetes WC.

FOTOS: An die 60 Händler und Handwerker werden beim historischen Mittelalterspektakel „Luther – Das Fest“ vom 19. bis 21. August auf dem Festspielgelände Alter Friedhof in Eisenach aufgestellt, darunter so außergewöhnliche Gewerke wie Instrumentenbauer, Steinmetz, Drechsler oder Schmied. Für anspruchsvolle musikalische Unterhaltung beim historischen Mittelalterspektakel „Luther – Das Fest“ vom 19. bis 21. August auf dem Festspielgelände Alter Friedhof in Eisenach sorgen unter anderem das Musiktheater „Scharlatan“ und der reisende Spielmann „Schabernackrakeel“.

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Andrea T. | | Quelle:

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