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Japan begeisterte Modellbahner

Erstmals gab es im Bürgerhaus von Treffurt eine Modellbahnausstellung mit Motiven japanischer Eisenbahnen. Eingeladen hatten dazu Mitglieder der Interessengemeinschaft Nippon, die sich mit den Modellbahnen aus Nippon/Japan beschäftigen.
Diese sind im Maßstab 1:160 (Spur N) gehalten. Der Grund sei ganz einfach: In Japan lebt man nicht in großen Wohnungen und so spezialisierte man sich auf die kleine Nenngröße.

Zu sehen waren im Treffurter Bürgerhaus zwei Anlagen. Eine gehört dem Mühlhäuser Modellbahnfreund Detlef Händel, der in Treffurt bei der Stadtverwaltung tätig ist. Er lud weitere sechs Freunde ein und die gestalteten gemeinsam eine Anlage.
Händel selbst stellte seine Anlage und Modelle vor, seine Anlage ist noch nicht fertig, aber schon in diesem Zustand sehenswert. Neben dem Bau der Anlage befasst er sich auch, mit dem Fahrzeugbau. So fuhr ein Schienen-Unimog auf den Anlagen, sowie im Vorbild auch.

Gefahren wird nur mit Fahrzeugen nach japanischem Vorbild, die Autos und Gebäude entsprechen denen in Japan. Ungewöhnlich, fast exotisch, für deutsche Modellbahner. Japan setzt auf Tradition und Moderne, dies ebenfalls im Modell.
Auch die Preise für die Modelle seien sehr moderat, gegenüber deutschen Herstellern.

Im Blickpunkt der Besucher gerieten immer wieder die japanischen Hochgeschwindigkeitszüge die Shinkansen («Neue Hauptlinie»). 1964 zu den Olympischen Spielen in Japan (Tokio) wurde die Strecke zwischen Tokio und Osaka in Betrieb genommen. Die Strecke ist 515,4 km lang. Einst waren 210 km/h die Spitzengeschwindigkeit, heute erreicht man fast 400 km/h und sie sollen sekundengenau verkehren.

Für die IG ist es das dritte Treffen. In Bad Langensalza war man bereits in den «Japanischen Gärten» zu Gast.

Rainer Beichler |

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