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Kommersch: Trauer um «Schwarzen Drachen» (1)

Zwei Tage stand in der Werner-Aßmann-Halle der Sommergewinn im Mittelpunkt. Über 2500 Gäste erlebten Freitag und Samstag den Auftakt des großen Frühlingsfestes.
Traditionell ging es gleich am Anfang zu. Die Geschichte des Sommergewinns wurde lebendig beim Spiel der Germanen und dem Streitgespräch zwischen Sunna und Winter.
Lang war die Liste der Gäste die Zunftmeister Torsten Daut am Freitag verlesen musste. Viele Politiker und namhafte Gäste waren gekommen.
Der Höhepunkt jedoch, als Peter Apel auf die Bühne gerufen wurde. Der frühere Zunftmeister ist nun Ehrenpräsident der Zunft.
In seinen Gedanken zum Sommergewinn sprach Torsten Daut über die sieben Werke der Barmherzigkeit der Heiligen Elisabeth. Seine Gedanken in Mundart sind im Sommergewinnsheft nachzulesen.
Tante Frieda, Hermine und Schorsch, die Originale der Eisenacher Sommergewinnszunft, trafen sich an der Linde der Nachtigalgasse und plauderten über die neusten Stiegker Nachrechten. Da ging es um Alkoholverbote am Lutherdenkmal, 10 Jahre Kreifreiheit und 10 Jahre Wänst vom Stiegk, den Schnuppertagen in der Sauna und die liebe Kommunalpolitik.
Da gab es Matthias den Entnarrten oder Gisela die Unerschrockene.
Trauer gab es bei den drei Originalen um das Eisenacher Bier, den Schwarzen Drachen. Vom Drachentöter wurde gar der Eigentümer der Eisenacher Brauerei bezeichnet. Als Freunde der Zunft waren die Eisenacher Hopfenhoheiten gekommen und jeden Abend wurde ein Fass Sommergewinn-Festbier angestochen.
Die Wänst vom Stiegk gibt es nun schon zehn Jahre und sie freuten sich über ihren Auftritt, gemeinsam mit ihrem «Vater», Hartmut Zemla. Der Chor der Sommergewinnsschule konnte leider nicht auftreten, so sangen alle Gäste beliebte Volkslieder.
Sportlich zeigten sich Tante Frieda und Moderator Hartmut Zemla. Die legten einen flotten Rock´n´Roll auf die Bühne. Doch sie wurden dann vom Eisenacher «Rock´n´Roll-Club Sylvester» mit seiner Show übertroffen.

Rainer Beichler |

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