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Lutherfest (3): Buntes Markttreiben zog Tausende an

Weit über 20000 Menschen aus allen Teilen Deutschlands und viele Gäste aus dem Ausland erlebten ein ereignisreiches Wochenende rund um den Alten Friedhof. Der Lutherverein hat zu seinem 3. Lutherfest geladen. Durch die Umgestaltung der Plätze und Erweiterung um den Roeseplatz konnten sich die Besucher zünftig in das mittelalterliche Getümmel stürzen.
Das Angebot war für solche märkt einmalig, bemerkten Kenner der Szene. Da gab es historische Handwerker wie Steinmetze, den Schmied oder Trommelbauer, einen Pfannenflicker, einen «Löffelschnitzer», Fassbauer …
Ihnen konnte man über die Schultern schauen und sich selbst man ausprobieren.
Gefragt waren die vielen kulinarischen Köstlichkeiten, hergerichtet über offenen Flammen und im historischen Ofen, das Kirschbier, Met und die Fassbrause schmeckten.
An allen Ecken des Festes wurde musiziert und gespielt.
Die Kinder waren mit ihren Eltern gut beim fest aufgehoben. Ob bei den Puppentheatern, dem Reiten mit dem Kampfesel «Kalle», dem Spielplatz oder an den Spielwarenständen – für jeden Besucher war etwas dabei.
Auch die Lutherstädte stellten sich in einem eigenen Bereich an der Turnhalle vor.

Barrierefreiheit haben sich die Veranstalter vom Lutherverein auf die Fahnen geschrieben. Zahlreiche Gäste kamen im Rollstuhl zum Fest und zum Schauspiel, die Zugänge dazu waren ausgeschildert. Viele junge Eltern kamen gut mit ihren Kinderwagen zum Fest voran.
Ein großer Teil der Lutherfestbesucher kam gar in historischen Kostümen und bereicherten so das bunte Bild des Festes.
Nicht zu vergessen die Musiker und Gaukler, die für Unterhaltung sorgten. Einer der Höhepunkt war hier der Freitagabend mit den Spiel u.a. von «Spilwut», «Finisterra» und «Cradem Aventure», den letzten Ostgoten..
Natürlich schlugen auch die Ritter und Knappen ihre Lager auf und gaben einen Einblick in das frühere Leben.

Rainer Beichler |

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