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 | Bildquelle: Paul-Philipp Braun

Beschreibung:
Bildquelle: Paul-Philipp Braun

Männerchor und Maibaumsägen – Traditionen am Tag der Arbeit

Es ging früh los – am ersten Mai in Schönau. Schon um 10:00 Uhr mussten die Mitglieder des Feuerwehrvereins und der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr vor dem Gerätehaus in der Hörseltalstraße stehen.
Mit Blasmusik und kräftigen Händen wurde, pünktlich um zehn, der rund 15 Meter Hohe Maibaum gestellt.

Doch schon wenige Minuten, nachdem die Feuerwehrleute und Fördermitglieder des Feuerwehrvereins den Baum angehoben hatten, stand jener auf dem vorgefertigten Ständer. Damit war die Arbeit geschafft und es konnte zum gemütlichen Teil des Festes übergegangen werden. Mit Bier und Bratwurst feierten die Schönauer und deren Gäste in den Tag der Arbeit und genossen unter anderem Melodien vom Schönauer Männerchor, der unter dem Motto «Singen gibt dem Leben Sinn» seine schönsten Lieder zum Besten gab und damit das Tagesprogramm bereicherte.

Doch auch eine Tradition fand wiederholt am Donnerstag statt. Das althergebrachte «Maibaumsägen» ist ein Wettbewerb, der schon seit vielen Jahren in Schönau an der Hörsel ausgeführt wird. Die stärksten und geschicktesten Männer des Ortes treten dabei an und zersägen nach Leibeskräften den Maibaum aus der vergangenen Saison.
Obgleich dies gar nicht so einfach ist, denn mehrere Monate lang steht die Kleine Tanne in jedem Jahr auf ihrem hohen Gestell und trotz dabei Wind und Wetter. Wer denkt, dass ein solches Bäumchen dann einfach zu zersägen ist, der irrt.

Auch in dieser Saison wird es wieder eine lange Zeit sein, in der der Nadelbaum den Platz vor dem Feuerwehrhaus ziert.
Bis in die Kirmeswoche hinein, also bis zum 02. September, muss er hoch über dem Erdboden stehen. Dann wird er heruntergenommen, eingelagert und wartet geduldig auf sein Zersägen am nächsten 01. Mai.

Rund 15 Meter hoch steht der Maibaum auf seinem vorgefertigten Gerüst.

Foto: ©Paul-Philipp Braun

Der fünfjährige Emil spielte bei der Feuerwehr mit seinem Feuerwehrauto.

Foto: ©Paul-Philipp Braun

Paul-Philipp Braun |

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