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Martinstag und Märzelmännchen

Gestern war es wieder soweit, Martinstag, Märzelmännchen. Das Teilen von Bäckerei Liebetraus Martinshörnchen. Ein Tag der Kindheitserinnerungen und altbekannten Lieder wachwerden lässt und so seit Generationen in Eisenach, aber auch Nordhausen und Erfurt gefeiert wird. Ganz anders als Halloween, welches erst jetzt beginnt sich in das kollektive Gedächtnis einer Generation einzubrennen.

Zum Auftakt der ökumenischen Martinsfeier, bei der dem mantelteilenden Martin von Tours und dem Geburtstag Martin Luthers gedacht wird, fand in der gut gefüllten Georgenkirche ein Kindergottesdienst statt. Von hier ging es dann mit Fackeln und selbstgebastelten Lampions zum Lutherdenkmal auf dem Karlsplatz. Dieses Jahr durch ein kleines Haus verhüllt, als sehenswertes Kunstprojekt des Japaners Tatzu Nishi. Während ein Schauspiel die Geschichte des St. Martin präsentierte, spielte der Eisenacher Posaunenchor dem regnerischen Wetter entgegen und durchzog die Abendstunde mit einem Gefühl von Gemütlichkeit. Die Kinder waren indes schon aufgeregt und eine spürbare Unruhe machte sich breit, da alle bereits mit Vorfreude auf den jetzt kommenden Heischegang warteten. Bleibt zu hoffen, dass viele Eisenacher ihre Türen öffneten und die singenden Kinder mit süßen Kleinigkeiten beschenkten.

Auf der, mit einer Videoprojektion der Weimarer Firma Nivre angeleuchteten Wartburg, fand zeitgleich die offizielle Eröffnung des Lutherjahres 2017 statt. Ein kleines Video des MDR ist hier zu finden.

Währenddessen erstrahlte der neugestaltete Lutherplatz in dem Charme, den sich die Planer wohl erhofft hatten. Unzählige Menschen bevölkerten den gelungenen Reformationsmarkt, der dank vieler Lagerfeuer, wunderschöner Laternen und musikalischer Darbietungen ein besonderes Ambiente zauberte. Eröffnet wurde auch das Stationentor, eines von über 70 europaweit.

Der Reformationsmarkt findet noch bis heute Abend statt, dazu läd der Gewerbeverein Eisenach zu einem verkaufsoffenen Abend in die

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Foto: © Michael Schenk

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Foto: © Michael Schenk

Michael Schenk 

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  • Trauriger Bürger

    Leider fand der Auftakt des Reformationsjubiläums (Illumination der
    Wartburg) ohne das Volk statt. Zwar wurden schöne Bilder veröffentlicht,
    aber so kann kein Gefühl von Zusammengehörigkeit /Gemeinsamkeit
    entstehen. Nun mit hohen Kosten eine weitere Illumination für das Volk,
    (die TA schrieb Fußvolk) zu veranstalten ist zwar etwas beschwichtigend,
    aber auch irgendwie makaber. Oder wie sieht dies unsere politische
    Führung im Rathaus?

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