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 | Bildquelle: Paul-Philipp Braun

Beschreibung:
Bildquelle: Paul-Philipp Braun

Tanzrhythmen in der Wandelhalle

Es gibt weniger Hobbies, welche den Sport mit großer Ästhetik und einem gewissen Rhythmusgefühl verbinden. Das Tanzen ist eines dieser Hobbies und dabei vielleicht sogar das Beliebteste. So könnte man zumindest nach dem vergangenen Sonntag meinen.

Da nämlich trafen sich 226 Tänzer und Tänzerinnen aus der Stadt Eisenach und der gesamten Wartburgregion, um gemeinsam den traditionellen Tag des Tanzens in der Wandelhalle zu begehen. Gleich 14 Tanzgruppen aus Eisenach, Farnroda und Seebach aber auch aus Bad Langensalza und Gospenroda nahmen in diesem Jahr an dem großen Event teil und unterhielten die rund  600 Zuschauer unter freiem Himmel aufs Beste. Unter der Schirmherrschaft von Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke), die leider nur zu Anfang der Veranstaltung da sein konnte, traten vor allem Nachwuchstänzer und Tänzerinnen auf.

Dabei reichte das dargebotene Repertoire der Tänzer von Rock’n’Roll über einfache Kinderchoreographien bis hin zu lateinamerikanischen Rhythmen. Doch nicht nur Tänzer stellten ihre Kunst auf der großen Bühne vor dem Kartausgarten dar. Ebenso waren es die Wänst vom Stiegk, die bei dem schönem Wetter einen Gastauftritt beim Tag des Tanzens absolvierten. Die Kinder aus der Weststadt sangen und musizierten zum Lied „Happy“ und gaben auch ihre Erkennungsmelodie „Wir sind die Wänst vom Stiegk“ zum Besten.

Fast drei Stunden lang dauerte das Programm, welches die Besucher mal in einen Boxclub, mal auf die Straßen eines südamerikanischen Karnevals führte und damit gut unterhielt.

Paul-Philipp Braun

Foto: Paul-Philipp Braun

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  • Nachdenker

    Auch wenn ich diese Veranstaltung ausdrücklich begrüße, der zeitweilige Lärmpegel kratzte stark an der zumutbaren Grenze. Sonntag!!!

    • Kulturmensch

      hallo nachdenker, genau war diese veranstaltung von 14:10 bis 16:55 Uhr am sonntag nachmittag mit geräuschen verbunden. ich lade sie zum nächsten tag des tanzens ein, dann sind sie ebenfalls ein teil des lärmpegels. hoffe, dann stört es sie nicht zu sehr. danke und entschuldigung!

  • Isenächer

    Ich würde dem Nachdenker ja einen Umzug auf´s platte Land empfehlen, aber da wird am Wochenende gern Holz gesägt und der Rasen getrimmt. Der Umzug in eine einsame Hütte im Wald fällt auch aus: Der Specht klopft, der Hirsch röhrt und die Haselmaus raschelt… Eine Wohnstelle 2 m unter Grasnabe – geht auch nicht. Die Würmer schmatzen so laut > Satire off < Ernsthaft: Wenn man mit diesem Event nen Problem hatte, sollte man wirklich prüfen, ob man nicht zu empfindlich und intolerant ist oder tatsächlich nen Umzug erwägen. Wenn ich in Hörweite Wandelhalle wohnen würde, hätte ich eher ein Problem mit dem Lärm durch die ständigen Fahrzeugkolonnen auf der Wartburgallee. (Für mich persönlich ein NoGo.) PS: Hoffentlich gibt´s bald wieder ne Rock´n´Roll Nacht mit Abschlussfeuerwerk in der Wandelhalle ;-)

    • Nachdenker

      Die Zeilen vom „Isenächer“ sprechen für sich!

      Der Samstag wird übrigens als Werktag eingestuft, somit wäre der angesprochene Lärmpegel von stattfindenden Veranstaltungen an diesem Tag innerhalb der zulässigen Zeiten auch gesetzlich legitimiert. Über diese Zeit hinaus gibt es eine limitierte Anzahl von zulässigen Veranstaltungen die genehmigungsfähig sind. Völlig zu Recht. Ich maße es mir aber zugegeben an, am Sonntag gegen 14:00 Uhr ein Buch im Garten zu lesen. Einen Specht habe ich übrigens wirklich in der Nachbarschaft, sogar ein Eichelhäherpärchen. Meist klopft Herr Specht aber am frühen Morgen, da schlafe ich noch fest! Den Straßenlärm der Warburgallee konnte ich bisher noch nicht wahrnehmen! Also nochmals, es geht hier nicht um Toleranz, sondern um den Zeitpunkt der Veranstaltung. Ich gehe einmal davon aus, dass Sie persönlich Lärm in jeder Form mögen und dies auch zu jeder Tageszeit. Kurze Nachfrage: Wann erholen „Sie“ sich eigentlich vom Arbeitsalltag?

      • Isenächer

        Natürlich mag ich Lärm nicht in jeder Form!!! Geräusche werden auch durch subjektive Einstellungen zu Lärm und Belästigung. Für viele heutige Zeitgenossen, auch nachdenkliche ist eben Musik und Kinderlachen Lärm. Für andere (mich) sind es eben Rasentrimmer, Autos, Ketten- und Kreissägen und Presslufthämmer. Von diesem Lärm bleibe ich auch gern verschont…..

        • Nachdenker

          Das Problem der sonntäglichen Beschallungsaktion war nicht die durchdringende Musik, sondern die ankommenden akustischen Greueltöne über die betreffende Entfernung. Probieren „Sie“ es doch bei gelegentlichen Veranstaltungen einmal aus und genießen „die Musik“ aus der Entfernung. Für harmonische Klänge sind meine Ohren immer genussvoll auf Empfang geschaltet. Lärm zur Unzeit werde ich nicht mögen! Und meine Kinder tollen auch laut kreischend durch den Garten, dies machen Kinder einfach so.

  • Rock´n´Roller

    Ja, Open Air ist mit Geräuschen verbunden und das lässt sich nicht vermeiden. Und bei einer Tanzveranstaltung sind es dauerhafte Geräusche. Wenn Sie aber sehen könnten, wie viel Freude die Kinder und Jugendlichen dabei haben und wie begeistert das Publikum applaudiert, werden auch Sie sicherlich mehr der positiven Seite dieser Veranstaltung abgewinnen können.
    Gerne lade ich Sie persönlich zum nächsten Tag des Tanzens ein und übernehme für Sie und Ihre Begleitung die Eintrittskosten, in der Hoffnung, dass der nächste Tag des Tanzens auch für Sie ein angenehmer Nachmittag wird.
    Wenden Sie sich bitte an den Rock´n´Roll-Club Eisenach.

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