Eisenach Online

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 | Bildquelle: Paul-Philipp Braun

Beschreibung:
Bildquelle: Paul-Philipp Braun

Viele neue Freunde

Es war ein wahres Fest, das am Freitagabend in der Eisenacher Wandelhalle stattfand und zahlreiche Besucher in seinen Bann zog. Auf Initiative der Thüringer Allgemeine hin hatten Künstler aus Eisenach und der Umgebung innerhalb von zwei Wochen ein Willkommenskonzert für Flüchtlinge auf die Beine gestellt.

Regionale Stars wie die „Professor Hunter Band“ oder der „Vize Udo“ alias Arndt Rödiger traten zwischen 17 und 21 Uhr auf und sorgten für eine gute Stimmung bei Asylbewerbern und Einheimischen. Denn es war vor allem die Mischung aus verschiedenen Nationalitäten, die den Reiz dieses besonderen Abends ausmachte. Und so kam es, dass kurzfristig nicht nur die Halb- und Vollprofis auf der Bühne waren sondern auch ein junger Syrer das Mikrofon enterte und zur Begeisterung aller Anwesenden in seiner Heimatsprache sang. Moderiert wurde der Abend durch Nicole Päßler und Poetry-Slamer Matthias Klaß, die ebenso wie Bauchredner Matthias Freyboth den einen oder anderen Scherz auf Lager hatten. Mit seinem Haushaltsgroove animierte Betram David schon die Jüngsten sich musikalisch zu betätigen und die Sambagruppe Sin Nobre heizte mit lateinamerikanischen Rhythmen dem internationalen Publikum ein.

Doch das Konzert, für welches eigens Busse aus den Gemeinschaftsunterkünften im Wartburgkreis gechartert wurden, sollte nicht nur der Unterhaltung dienen. Auch das Verständnis füreinander und das Knüpfen von Kontakten standen an einer wichtigen Stelle. Aus diesem Grund waren in die kurzfristig organisierte Veranstaltung auch Vereine und Institutionen mit eingebunden. So verteilten die Soroptimistinnen Kuchen und kleines Gebäck für den guten Zweck, während Mitglieder des Eisenacher Rotaract Clubs sich am Einlass um die Versorgung der ausländischen Gäste mit Essens- und Getränkechips kümmerten.

Auch lokale Unternehmer halfen bei dem Konzert für den guten Zweck fleißig mit. So hatte die Werbeagentur Setzepfandt und Partner die Grundorganisation übernommen, während Andreas Gutsell vom Augutsinerbräu sich um die Versorgung mit Speisen und Getränken kümmerte.

Bis gegen 21 Uhr feierte Einheimische und Asylbewerber friedlich und gemeinsam unter dem Motto Wir werden Freunde.

Paul-Philipp Braun

Foto: Paul-Philipp Braun

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  • vigilando ascendimus

    Sind das nicht wunderbare mutmachende Bilder! Das sogenannte „Beitrittsgebiet“ ist kein „Dunkeldeutschland“! Und im „Westen“ ist auch nicht alles so hell, wie es scheint.

    Vorurteile gegenüber Ausländer sind i. d. R. genauso unangebracht, wie Vorurteile der deutschen Volksstämme untereinander.

    Wenn es der Deutsche Bundestag in Kürze schaffen sollte, sich auf vernünftige Asyl-, Einwanderungs- und Sozialleistungesetze zu einigen, die unsere Gesellschaft nicht überforden und die der alteingesessenen Bevölkerung die Angst vor kultureller und religiöser Überfremdung nehmen, bin ich zuversichtlich, dass auch die dunklen Ecken in Deutschland wieder heller werden.

    Dies würde es auch den Fremden,die bei uns bleiben dürfen, erleichtern, bei uns eine neue Heimat zu finden! Zur Ehlichkeit gehört dabei leider auch, dass wir gegenwärtig nicht jeden Fremden, der zu uns kommen will, bei uns aufnehmen können. Das wird in vielen Fällen bitter werden.

  • Helmut

    vigilando! Das Problem ist das sich offensichtlich die Migranten selber gefeiert haben. Was ist den auf den Bildern los, wo sind den die Deutschen zur Begrüssungsfeier? Der Laden bricht gerade unter der Last zusammen, da können Sie feiern so viel Sie wollen. Beschlossen sind die Erhöhung der Sozialabgaben, die Rente mit 63 auf der Kippe zur Finanzierung der Zuwanderung. Nach der BT Wahl gehen die Steuern hoch, Wohnraum wird knapp und teuer. Zwangsenteignungen stehen an, und Sie schreiben von vernünftigen Gesetzen. Wo sollen die Massen in den Turnhallen, Baumärkten, Zelten und sonstigem den wohnen, was arbeiten? Aber natürlich dürfen Sie noch ein bisschen träumen! Unsere Kinder werden uns für unsere Fehler verfluchen, die blechen für unser Dummheit bis in alle Ewigkeit.

    • vigilando ascendimus

      Sollten sich die gewählen Bundestagsabgeordneten, wie Sie, ich hoffe zu Unrecht, befürchten, für Zwangsenteignungen oder für eine Vereinfachung von Beschlagnahmungsmöglichkeiten für Wohnraum entscheiden, wäre das m. A. der falsche Weg.

      Es müssen vielmehr schnellstmöglich Regelungen zu Steuerung der Einwanderung her. Und so hart das klingt, als erstes müssen die materiellen Anreize für die Masseneinwanderung nach Deutschland schnellstmöglich abgeschafft werden. Das wünschen sich auch unsere europäischen Nachbarn.

      Selbst dann würde die Integration der verbleibenen Flüchtlinge und sonstigen Einwanderer noch schwierig genung bleiben, keine Frage. Was da alles falsch gemacht werden kann, kann man sich in vielen Städten Westdeutschlands oder Stadtteilen Berlins anschauen.

      Wenn ich den Artikel richtig lese, war das Fest von den Organisatoren als Begegnungsfest zwischen Einheimischen und Fremden geplant und insbesondere die Einheimischen waren zum Freitag abend auch eingeladen.

      Nun müssen wir ja, ganz gleich was die „große Politik“ machen wird, irgendwie versuchen, vorort friedlich miteinander zu leben. So ein Fest bietet die Möglichkeit, sich ein wenig kennenzulernen.

  • Wolfgang

    Ich muß Helmut zustimmen, wo sind die Deutschen? Die meisten werden an der Arbeit´sein, einer muß ja für alles bezahlen. Einst, vor einigen Monaten, galt es den Haushaltsüberschuß für Straßenausbau und Instandhaltung und weiter Investitionen zu verwenden. Jetzt wird offen von Steuererhöhung geredet.
    Wozu arbeite ich eigentlich? Für meine Kinder sicher nicht. Zu bedauern ist die nächste Generation.
    Aber heute muß man vorsichtig sein, sonst wird man schnell als Pack eingestuft und in eine Ecke gedrängt.

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