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Wartburg-Castle bald in Tennessee?

Susie und Carla S. Kries, Alisia C. Freels, Elaine und Fred Gangelhoff sowie Reverent William E. Schultz meinten es ernst, als sie sagten: «Wir bauen die Wartburg bei uns in originaler Größe nach.» Die sechs Amerikaner kommen aus Wartburg im Bundesstaat Tennessee. Im Sommer 2000 waren sie in Eisenach und besuchten natürlich auch die Wartburg. «Für uns ist die Wartburg ein wichtiges Symbol», so der Reverent von der St. Paul Lutheran in Wartburg. Er träumt von der Wartburg in Wartburg.
Der Name Wartburg sei eng mit dem Wirken des Reformators Martin Luther verbunden. 3000 Einwohner zählt der Ort in den USA. 1845 wurde er gegründet, hauptsächlich von ausgewanderten Deutschen und sie gaben ihm auch den Namen Wartburg. Die Wartburg habe für viele Amerikaner eine besondere historische Bedeutung.
Im Februar 1999 wurde die «Wartburg-Castle Inc.» gebildet. Von einer Familie Schubert, die auch aus Deutschland stamme, erhielt die Vereinigung schon einen Berg in der Nähe von Wartburg/TN. Auf dem rund 1000 Meter hohen Berg und einer Fläche von fünf Hektar soll die Wartburg nachgebaut werden. Beginnen will man mit der Lutherstube und der Kapelle. Durch Spenden soll der Bau erfolgen, rund zehn Millionen Dollar will man so zusammenbringen. In Wartburg lebt nun schon die 4. Generation der Einwanderer.
In der örtlichen Zeitung «Morgan Country News» vom 9. März 2000, wurde schon über den Erwerb des Berges berichtet. In diesem Beitrag wurde auch über die Luther und sein Wartburgaufenthalt geschrieben.
Gespräche gab es schon mit der Wartburg und auch mit der Stadtverwaltung Eisenach nahm man Kontakt auf. Der Wunsch nach einer konkreten Zusammenarbeit müsse jedoch erst geprüft werden.

Rainer Beichler |

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