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Wartburgtreffen (1): Mal schnell zum «Langen»

Die Überraschung bei den hunderten Gästen am Freitagabend auf dem Festplatz Spicke war groß. Endlich wurde das Geheimnis um das Projekt «WB 1» gelüftet.
Enrico Martin und seine Mitstreiter vom Allgemeinen Wartburgfahrerclub Eisenach, zelebrierten die Präsentation stilecht. Angekündigt als echtes Ökomobil, gab es zunächst große Augen und dann viel Lachen und Beifall. Zunächst rollte ein Fahrzeug der Familie Feuerstein auf die Spicke, gefahren von Kindern und Mitgliedern und Freunden des Clubs. Dass Staunen der Gäste nutzten die Clubmitglieder zum Umziehen. In neuer Clubkleidung ging es dann weiter. Feuerwerk und dann rollte «WB 1» aus dem Versteck.

Über vier Jahre haben 17 Clubmitglieder und viele weitere Helfer, Freunde und Sponsoren am Projekt geplant und dann gearbeitet. Am Ende waren 100 Menschen am Projekt beteiligt, gaben Ersatzteile, Arbeitsleistungen … «Wir sind beim Langen», war oft im engsten Kreis zu hören. Jetzt steht er da, der Wartburg 353, Baujahr 1979, und 2009 auf 5,52 Meter verlängert. Wartburg 353 – Stretch, steht am Heck der weißen Limousine.

Sechs Plätze hat das Mobil und die ersten Mitfahrer waren u.a. Pater Pax aus Belgien und der Eisenacher Oberbürgermeister.

Für den belgischen Geistlichen und Wartburgfahrer gab es am Abend noch eine Überraschung. Den Tränen nahe war der 84-Jährige, als er das Namensschild freilegen sollte «Pax» stand an der Tür des Wartburg geschrieben. Natürlich gab es von ihm den Segen für das Auto und alle Insassen.
Nun wird der WB 1 sicher öfters im Straßenbild von Eisenach zu finden sein, er soll auf die lange Automobilbautradition der Wartburgstadt aufmerksam machen, ein Blickfang sein. Auch die DEKRA gab ihren Segen zum professionellen Umbau, am Liebsten hätten sie diesen Wartburg gleich behalten.
Und so stand EA-WB 1 zum Treffen im Mittelpunkt und seine Erbauer bekamen ein großes Lob der Wartburgfans und von den Gästen.
Vier Jahre haben die Eingeweihten über das Projekt geschwiegen.

Rainer Beichler |

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