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| | | | | Di 19.06.2012 13:37 | | | Telefonsprechstunde 03691/698-2480 / Dr. Volker Sinn, Chefarzt Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, und Team / Freitag, 22. Juni 2012, 12 bis 15 Uhr / St. Georg Klinikum Eisenach | | | | Eisenach - Das Risiko für Frauen unter Inkontinenz zu leiden, ist deutlich höher als eine mögliche Erkrankung an Diabetes oder Bluthochdruck. Sechs bis acht Millionen Menschen in Deutschland sind von Blasenschwäche betroffen - einer chronischen Erkrankung, die ernstzunehmende gesundheitliche Folgen hat. Über diese aufzuklären ist das Leitmotiv der Weltkontinenzwoche 2012, die vom 18. bis zum 22. Juni stattfindet und an der sich auch das St. Georg Klinikum beteiligt. Mit einer öffentlichen Telefonsprechstunde am Freitag möchte Dr. Volker Sinn, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und sein Team einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung leisten. Die Spezialisten des Thüringer Beckenbodenzentrums informieren zum Beispiel über moderne Operationsmöglichkeiten zur Behandlung der Beckenbodensenkung und über Infektionen und Inkontinenz.
Dr. Volker Sinn empfiehlt betroffenen Frauen, «einen Arzt aufzusuchen und sich professionell beraten zu lassen, denn die Aussichten auf Heilung oder zumindest Besserung seien sehr hoch. Wenn konservative Verfahren wie Beckenbodentraining oder Änderungen des Lebensstils etwa eine Gewichtsreduktion, keinen Therapieerfolg bringen oder keine Option sind, haben wir an unserer Klinik die Möglichkeit, zwei schonende, aber effektive Operationsverfahren anzuwenden», erklärt Sinn. Diese minimal-invasiven Verfahren werden aber nur dann eingesetzt, wenn die Frauen an einer starken Belastungsinkontinenz leiden.
Neuere Studien belegen auch, dass Zusammenhänge zwischen Depressionen, Schwindel sowie Stürzen und Inkontinenz bestehen. (pm/stgeoklin/rbr) | |
| V.i.S.d.P.: Rainer Beichler |
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