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Tiefenort: Gipsplomben wurden gesetzt
Mo 08.07.2002 14:35
Tiefenort - Die Erkundungsarbeiten zur Ursachenfindung der Erdabsackung in Tiefenort werden planmäßig weitergeführt.

Die Bohrung erreichte in den Morgenstunden des Freitags eine Tiefe von 38,5 m. Hier wurde die vermutete Schichtgrenze zum Bröckelschiefer gefunden. Für Restarbeiten bleibt das Bohrgerät noch einige Tage an Ort und Stelle stationiert.

Die geophysikalischen Messungen, die am Vortag begonnen wurden, sind erfolgreich verlaufen und haben erste verwertbare Ergebnisse gebracht. Mit der recht umfangreichen Auswertung wird Anfang dieserr Woche begonnen.

Die Mitarbeiter des Bauhofes haben am Donnerstag damit begonnen, bei den im Umfeld des Erdfalls stehenden Gebäuden an vorhandenen Rissen Gipsplomben anzuordnen. Sie dienen der Beobachtung evtl. Veränderungen an den Gebäuderissen und der Beweissicherung. Die Arbeiten werden fortgesetzt.

Die Auswertung der Höhenmessungen (Nivellement) zeigten ein leichtes Absinken des Betonpfropfens um ca. 22 mm.

Der installierte Seismograph zur Aufzeichnung von Erschütterungen bleibt auch über das Wochenende in Funktion. Die Ereignisstelle wird von Mitarbeitern des Thüringer Landesbergamtes regelmäßig kontrolliert. Heute und Morgen erfolgt die Auswertung der bisher ermittelten Erkenntnisse und die Vorbereitung weiterer Entscheidungen zum Fortgang der Erkundungsarbeiten, z. B. die ins Auge gefasste Tiefenbohrung bis ins Salinar. (pm/tmlnu/rbr)

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V.i.S.d.P.: Rainer Beichler